Weißes Haus: Putins Vorwürfe "aberwitzig"

28. August 2008, 21:10
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"Moskau soll nicht andere für Aggression verantwortlich machen"

Washington - Das Weiße Haus hat Vorwürfe des russischen Regierungschefs Wladimir Putin, die USA hätten den Kaukasus-Konflikt manipuliert, scharf zurückgewiesen. "Anwürfe, die USA hätten ihn angefacht, sind völlig gegenstandslos und aberwitzig. So einfach ist das", sagte der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Robert Wood, am Donnerstag in Washington.

Moskau müsse die Besatzung Georgiens beenden und sich an die Waffenstillstandsvereinbarung vom 11. August halten, um den Konflikt zu beenden. Russland solle "aufhören, andere für die Aggression verantwortlich zu machen, die es gegenüber einem Nachbarland gezeigt hat", sagte der Sprecher weiter.

Putin hatte in einem Interview des US-Senders CNN gesagt, die Regierung von Präsident George W. Bush habe Georgiens Führung dazu ermuntert, die Region Südossetien anzugreifen. Dies sei geschehen, um einem US-Präsidentschaftskandidaten zu nützen. Putin nannte in dem Interview aber keinen Namen. Um das Amt des US-Präsidenten bewerben sich der Republikaner John McCain und für die Demokraten Barack Obama. (APA/dpa)

 

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