Irak und China vereinbaren Ölgeschäft

28. August 2008, 19:41
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Das erste Ölgeschäft seit dem Sturz Saddam Husseins wurde beschlossen, das Dienstleistungsabkommen beläuft sich auf über drei Milliarden Dollar

Peking - Irak und China haben sich auf die Konditionen für das erste große Ölgeschäft seit dem Sturz von Saddam Hussein vor fünf Jahren geeinigt. Ein Dienstleistungsabkommen über 3 Mrd. Dollar (2,03 Mrd. Euro) werde eine gemeinsame Fördervereinbarung aus dem Jahr 1997 ersetzen, teilte Iraks Ölminister Hussain Al-Schahristani am Mittwoch mit.

Damit stachen die Chinesen andere große Energiefirmen bei der Wiederaufnahme der Geschäfte mit dem Irak aus. Die Zeit für westliche Ölfirmen, wieder mit dem Irak zu verhandeln, laufe aus, warnte der Minister. Selbst kurzfristige Abkommen würden schwierig. Der Irak braucht nach Jahren des Krieges und der Sanktionen Investitionen in Milliardenhöhe, um seinen Energiesektor wieder auf Vordermann zu bringen.

Dank des hohen Ölpreises und eines starken Wettbewerbs um das vergleichsweise preiswerte Öl befindet sich der Irak mit den weltweit drittgrößten Ölreserven in einer starken Verhandlungsposition. Der Wert des Vertrages solle jedes Quartal überprüft werden, hieß es. Das Abkommen steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Regierungen beider Länder. (APA/Reuters)

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