Oliver Stone zweifelt an Amerika

23. Februar 2003, 16:42
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"Nichts gefährlicheres für Amerika als ehemaliger Alkoholiker als Präsident"

Hamburg - Oliver Stone (56), Filmregisseur mit Vorliebe für große amerikanische Themen ("JFK", "Wall Street"), schwankt zwischen Zweifeln und Verzweiflung an Amerika. "Die Überlegung ist nahe liegend, ob ich hier in Zukunft noch leben will", sagte Stone der Zeitung "Welt am Sonntag". Er sei sich "unsicher, ob ich mein Land noch liebe".

Die Amerikaner hätten George W. Bush gewählt, nicht aber seine Administration. "Jetzt kommt die Quittung: ein Krieg, mehr Angst, mehr Terror, enorme Schulden und unzählige neue Feinde in der ganzen Welt." Er traue Bush nicht zu, die politische Krise zu meistern: "Es gibt in dieser Situation nichts gefährlicheres für Amerika, als einen ehemaligen Alkoholiker als Präsidenten." (APA/dpa)

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    Oliver Stone

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