US-Militär zieht Soldaten ab

28. August 2008, 16:25
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Im Zuge der laufenden Umstrukturierung verlassen 2008 mehrere hundert Truppenangehörige das Land

Heidelberg - Die amerikanischen Streitkräfte ziehen im Zuge einer Umstrukturierung weitere Soldaten aus Deutschland ab. Wie das US-Hauptquartier am Donnerstag in Mannheim mitteilte, werden in den kommenden Monaten 360 Soldaten Deutschland verlassen. Auch 186 Zivilangestellte und 234 Familienangehörige würden gehen. Betroffen seien auch 111 örtliche Arbeitnehmer.

Damit setzt die US-Armee im Geschäftsjahr 2009 (1. Oktober) ihren Abbau in Deutschland fort. Nach Angaben des US-Hauptquartiers verließen im Vorjahreszeitraum 1720 Soldaten Deutschland. Bis spätestens 2012 solle die Anzahl der Streitkräfte von rund 42.000 auf etwa 24.000 reduziert werden.

Der Abzug der Soldaten steht im Zusammenhang mit einer Neuordnung des US-Militärs, die Präsident George W. Bush 2004 angekündigt hatte. Der Kampf gegen den Terrorismus soll mit der Umstellung auf flexible, kleinere Einheiten verbessert werden. Im Zuge der Umstrukturierung wird das US-Militärs auch mehr als tausend Soldaten und ihre Familien aus Baden-Württemberg an andere Standorte in Deutschland verlegen. Bisher sind den Angaben zufolge im Südwesten rund 15.000 Soldaten stationiert. (APA/dpa)

 

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