Tiffany verdoppelte Gewinn

28. August 2008, 16:00
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Der US-Juwelier verdankt einem starken Auslandsgeschäft Zuwächse und trotzte damit der US-Konjunkturflaute

New York - Der US-Juwelier Tiffany hat dank eines starken Auslandsgeschäfts seinen Gewinn nahezu verdoppelt. In den USA bekam das renommierte Unternehmen jedoch die Konjunkturflaute zu spüren, der Umsatz ging zurück. Lediglich die wichtigste Filiale in New York konnte dank zahlungskräftiger Touristen ihr Geschäft steigern. Seine Prognose für das Gesamtjahr setzte das Unternehmen herauf.

Für das zweite Quartal gab Tiffany am Donnerstag vor Börseneröffnung einen Nettogewinn von 80,8 Mio. Dollar (54,7 Mio. Euro) nach 40,5 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Damit übertraf der Juwelier die Erwartungen des Marktes um gut zehn Cent pro Aktie. Der weltweite Umsatz stieg um elf Prozent auf 732,4 Mio. Dollar. Wie schon im ersten Quartal wurden starke regionale Unterschiede deutlich: Der Umsatz in Europa stieg um 35 Prozent, in den USA fiel er dagegen um vier Prozent. Das bekannteste Tiffany-Geschäft in Manhattan legte allerdings beim Umsatz um fünf Prozent zu.

Tiffany-Chef Michael Kowalski bezeichnete die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA als herausfordernd. Dank der Ergebnisse des ersten Halbjahres und der weltweiten Entwicklung sei das Unternehmen jedoch auf gutem Wege, seine Prognosen zu erfüllen. Vorbörslich stiegen die Aktien von Tiffany um fast sieben Prozent. Das Unternehmen setzte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr herauf: Es erwartet nun einen Gewinn je Aktie von 2,82 Dollar bis 2,92 Dollar. Bisher war die Prognose an beiden Enden der Spanne um zwei Cent niedriger ausgefallen. (APA/Reuters)

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