Deutschland: Rekordzahlen bei HochschulabsolventInnen

28. August 2008, 15:15
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286.400 Menschen schlossen 2007 ein Studium ab - So viele wie nie zuvor - Bereits 13 Prozent entfallen auf neue Studiengänge wie Bachelor oder Master

Wiesbaden - Noch nie haben in Deutschland so viele Menschen einen Hochschulabschluss erreicht wie im vergangenen Jahr. Von 2006 auf 2007 stieg die Zahl der Absolventen erneut um acht Prozent auf 286.400. Neue Studiengänge wie Bachelor oder Master werden immer wichtiger, ihr Anteil belief sich 2007 bereits auf 13 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Mittwoch mit. Zum zweiten Mal nach 2006 erlangten im Prüfungsjahr 2007 insgesamt mehr Frauen einen Hochschulabschluss als Männer.

Neue Abschlüsse holen auf

Von den 286.400 erfolgreichen Prüfungen waren 112.600 Diplomabschlüsse (plus sechs Prozent). 83.500 Absolventen erreichten Fachhochschulabschlüsse (plus zwei Prozent), 28.900 bestanden Lehramtsprüfungen (plus neun Prozent). Damit entfielen 79 Prozent aller Abschlüsse auf traditionelle Examina (plus fünf Prozent). Acht Prozent der Abschlüsse waren Promotionen (23.800).

Der Anteil der neuen Studiengänge belief sich auf 13 Prozent, im Vorjahr waren es erst knapp zehn Prozent gewesen. 23.400 Studierende schlossen mit einem Bachelor- und 14.200 mit einem Mastertitel ab. Die Bachelorabschlüsse an Universitäten lagen 38 Prozent über dem Stand des Vorjahrs, die an Fachhochschulen sogar um 95 Prozent darüber. Die Zahl der Masterabschlüsse erhöhte sich um 28 Prozent an Universitäten und um 23 Prozent an Fachhochschulen. (dpa)

 

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    Acht Prozent mehr Studierende als 2006 verließen im vergangenen Jahr mit positivem Abschluss den Hörsaal.

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