1,5 Millionen Euro für die Kunstförderung

28. August 2008, 13:33
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Administration soll durch Wissenschaftsfonds FWF erfolgen

Wien - Ein Förderprogramm zur "Entwicklung und Förderung der Künste" in Österreich hat Wissenschaftsminister Johannes Hahn am Donnerstag in Wien angekündigt. Es wird vom Wissenschaftsfonds FWF administriert und soll "Künstlern ermöglichen, ihre Tätigkeit auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen", so Hahn. Die erste Ausschreibung ist im Frühjahr 2009 geplant, 1,5 Mio. Euro sollen dafür zur Verfügung stehen.

Der FWF soll diese 1,5 Mio. Euro zusätzlich zu den anderen Fördermitteln erhalten. Bei einer Vorausschreibung soll der tatsächliche Bedarf erhoben und das Programm nötigenfalls adaptiert werden. "Wenn Quantität und Qualität der Anträge darüber hinausgehen", so Hahn, werde man eine Möglichkeit zur Aufstockung der Mittel finden.

Ziele

Mit der neuen Förderschiene will Hahn den Nachwuchs unterstützen, bereits etablierten Künstlern neue Arbeitsfelder eröffnen sowie Österreich als Kunststandort stärken und dessen Internationalisierung vorantreiben. Durch die Ansiedlung des Programms am FWF wolle er zudem Kunstentwicklung und -förderung "stärker als forschungsäquivalente Tätigkeit sichtbar machen".

Bedingungen

Gefördert werden Projekte von Einzelpersonen, die an Kunstunis, Museen oder ähnlichen Einrichtungen arbeiten; die maximale Dauer sind drei Jahre. Was förderungswürdig ist, wird laut FWF-Präsident Christoph Kratky ein noch zu gründender Programmbeirat mit "hochkarätigen Personen aus der ganzen Welt" entscheiden.

Gerald Bast, Rektor der Wiener Universität für Angewandte Kunst, sprach euphorisch von einem "historischen Tag für die Weiterentwicklung des Systems Kunst in Österreich". (APA)

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