Bammer zog in dritte Runde ein

28. August 2008, 08:14
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6:1 und 7:5 gegen die Französin Aravane Rezai - Nun gegen Swonarewa-Bezwingerin Tatjana Perebijnis aus der Ukraine

New York - Nach den Niederlagen von Tamira Paszek und Yvonne Meusburger hat Sybille Bammer am Mittwoch doch noch für einen österreichischen Sieg im Damenbewerb der mit 20,657 Mio. Dollar dotierten US Open gesorgt. Die 28-jährige Oberösterreicherin, in New York als Nummer 29 gesetzt, hatte im ersten Duell mit der Französin Aravane Rezai nur im zweiten Satz Mühe und gewann mit 6:1,7:5. Im Kampf um ein erneutes Achtelfinale in Flushing Meadows trifft sie am Freitag auf die Ukrainerin Tatjana Perebijnis.

"Ein solides Match"

"Es war ein solides Match und ich bin froh, dass ich weitergekommen bin", meinte Bammer nach ihrem Erfolg. Mit einem "Ich muss den Bann brechen" zu ihrem Coach Jürgen Waber war sie ins Match gegangen. Sie wollte nicht als dritte ÖTV-Spielerin am dritten Spieltag in Flushing Meadows als Verliererin vom Platz gehen. Bammer war im ersten Satz gegen die Weltranglisten-74. überlegen, erst im zweiten Durchgang bei 5:3 hatte sie etwas Mühe, den Sack zuzumachen.

"Der zweite Satz war relativ eng, in den entscheidenden Situationen habe ich dann den Mut gehabt, etwas zu riskieren und das ist mir aufgegangen", sagte die 28-jährige Ottensheimerin. Mit vielen Varianten im Aufschlag hat sie ihrer Gegnerin u.a. Schwierigkeiten bereitet.

Überraschende Gegnerin

Was die Form betrifft, ist bei Bammer freilich nach oben noch einiges offen. "Ich kann mich auf jeden Fall noch steigern, die Form ist solide. Ich kann mich viel besser bewegen, kann aktiver spielen", meint Bammer, was wohl auch gegen Perebijnis nötig sein wird. Die 25-jährige Nummer 55 der Welt hat nicht umsonst glatt mit 6:3,6:3 gegen Wera Swonarewa (RUS-8) gewonnen. Gegen Letztere hatte Bammer im Olympia-Viertelfinale knapp verloren, sie hätte gerne wieder gegen sie gespielt. "Da hätte ich noch eine Rechnung offen", sagte die Tennis-Mama, die auch wieder vom Lebensgefährten Christoph Gschwendtner und Töchterchen Tina angefeuert wurde.

Bammer steht damit zum insgesamt fünften Mal in ihrer Karriere bei einem Major-Turnier in der Runde der letzten 32. Im Vorjahr hatte sie bei den French Open und bei den US Open jeweils das Achtelfinale erreicht. Gegen ihre nächste Gegnerin Perebijnis, die überraschend Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Wera Swonarewa (RUS-8) mit 6:3,6:3 eliminiert hat, hat Bammer bisher noch nie gespielt.(APA)

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    Mit Schwung in Runde zwei: Sybille Bammer.

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