Zwischenfall in Belgien: Behörden gaben Entwarnung nach Strahlenunfall

29. August 2008, 08:05
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Trotzdem vom Verzehr von Gemüse und Obst in Risikozone abgeraten - Risikozone wurde von fünf auf drei Kilometer im Nordosten der Anlage verkleinert

Brüssel - Der Ausstoß radioaktiven Materials aus einer Fabrik für Medizintechnik in Belgien birgt nach Angaben der Behörden vom Samstag keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Das Innenministerium riet allerdings weiterhin vom Verzehr von Blattgemüse und Obst aus Gärten in der Nähe des Unternehmens ab.

Die Risikozone wurde allerdings von fünf auf drei Kilometer im Nordosten der Anlage verkleinert. Am vergangenen Wochenende war von Freitag bis Montag radioaktives Jod-131 aus dem Institut entwichen.

Nach Angaben der belgischen Atomaufsicht ergaben neue Untersuchungen eine radioaktive Belastung, die um oder unter den Grenzwerten für Nahrungsmittel lagen. Diese Höchstgrenzen seien strenger als die europäischen Normen, sagte Behördensprecherin Karina De Beule. Da für die Bevölkerung keine Gefahr mehr bestehe, habe man die Sicherheitszone auf drei Kilometer verkleinert. Die Atomaufsicht betonte, dass für im Freien spielende Kinder, Spaziergänger oder draußen arbeitende Menschen zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden habe. (APA/dpa)

 

 

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