Entführter Japaner laut Gouverneur tot aufgefunden

27. August 2008, 10:28
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Leiche des Entwicklungshelfers wies Schusswunden auf

Jalalabad - Einen Tag nach seiner Entführung in Afghanistan ist ein japanischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation tot aufgefunden worden. Die Leiche sei am Mittwoch entdeckt worden und weise mehrere Schusswunden auf, sagte der Gouverneur des östlichen Bezirks Kus Kunar, Malim Mashuk, der Nachrichtenagentur AFP.

In diesem Bezirk war der 31-jährige Helfer am Dienstag verschleppt worden, als er sich ein Bewässerungsprojekt ansehen wollte. Zu der Entführung des Japaners hatten sich die radikalislamischen Taliban bekannt.

Zwischenzeitlich hatte ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums irrtümlich die Befreiung des Japaners vermeldet. Nach dem Mann hatten nach Behördenangaben hunderte Polizisten und Einwohner des Bezirks gesucht. (APA)

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