Der Bericht zum TV-Duell zwischen Werner Faymann und Alexander Van der Bellen aus der Dienstagabend-Ausgabe der Kronen Zeitung im Wortlaut:
"Sachargumente haben Vorrang
Im gestrigen Fernsehduell kreuzten zwei Politiker die Klingen, die auf Sachargumente statt Polemik setzen: Der SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann und der Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. Die Themen lagen auf der Hand: der EU-Schwenk der SPÖ-Spitze und das Anti-Teuerungspaket. Vor allem die Abschaffung der Studiengebühren.
Werner Faymann stieg erstmals in den Fernsehring bei einer Wahlauseinandersetzung. Er hatte mit Alexander Van der Bellen kein leichtes Los gezogen. Der grüne Parteichef wirkt professoral, kompetent und verfügt über einen fast britischen Humor. Werner Faymann hat als Wiener Wohnbaustadtrat und Infrastrukturminister viel Erfahrung gesammelt.
Also eine sachliche Auseinandersetzung, in der die eine oder andere Spitze bzw. Pointe nicht fehlen durfte. Keine Untergriffe, keine Verbalattacken, Argumente, Gegenargumente. Ein Kontrastprogramm zum ersten Fernsehduell zwischen Heinz-Christian Strache und Jörg Haider, die allerdings auch eine Schlammschlacht vermieden haben.
Höhepunkt der Fernseh-Duelle dürfte sicher das Treffen von Wilhelm Molterer und Werner Faymann sein. DIETER KINDERMANN"
(red, derStandard.at, 26.8.2008)
Dr Standard ist schwarz (also christlichkonservativ)? Das kann nur ein Witz sein. Der Standard ist gesellschaftspolitisch ganz klar linksliberal und hat gar nichts mit den Schwarzen zu tun. Nur bei der Wirtschaft schwingt z.B. durch RAU manchmal eine mehr liberale als linke Haltung durch. Die Berichterstattung über Frauen, Homosexuelle, Religion, Politik, Kultur, Bundesheer, Polizei, Ausländer, usw. ist ganz klar linksliberal gefärbt und ganz sicher nicht christlichkonservativ.
Ich vermute, dass jemand der den Standard für Schwarz hält sein Mittagessen mit Hammer und Sichel isst und Stalin für zu weich hält.
ersterer, obwohl das kaum ein vernünftiger von sich selbst zugibt :-)
mir war nur der ausdruck nicht geheuer, unabhängig vom konkreten inhalt (glaub ich);
ende der sechziger war es sehr modern, von manipulation zu sprechen, und ich fand es als etwas unanständiges; heute finde ich manipulation als etwas alltägliches, es kommt für mich nur auf die ziele an - wie beim lobbing....
cu, und gute nacht.
Na dann... sicher manipulier ich, die Techniken sind verschieden, tw intuitiv, waere aber fuer Sales nicht geeignet, da ich den Fisch immer von der angel lasse.
Meinungsmache steht fuer einen konkreten Sachverhalt, den man sonst umstaendlich ausdruecken muesste, naemlich das massive eingreifen von Einflussgruppen hinter Medien. Piefchinesisch ist es alleweil, nur im Kaernter Dialekt koennte ich das kaum direkt ausdruecken.
Aber wenn der Zweck die Mittel heiligt, na denn Gute Nacht! Manipulation kann bei entsprechend hehren Zielsetzungen ein Gehtgradenochworkaround sein, im Regelfall ist sie aber das Einfallstor der (fallweise distinguierten) Barbarei.
die Roten sind nicht mehr solche, deshalb schreibt die Krone für sie. Die MWST-Senkung eine Förderung der Betriebe, die Studiengebührenabschaffung ist ein zugeständnis an die Besserverdiener, die ihre Kinder studieren lassen, weil es selten Arbeiterkinder an die Uni schaffen. Bitte was is da rot???
vor einem halben jahr hätte ich eher gefragt: was ist am standard SCHWARZ?
doch seit dem Leserbrief scheint er die seite tatsächlich gewechselt zu haben...
wenn er nun auf die andere seite gewechselt hat, wird wohl die krone auf der anderen seite stehen ...
schön wie schnell rechts und links vertauscht werden..
vorallem die ÖvP-Jugend werbung auf der start seite ist ja ein starkes indic dafür..
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