Heimkehrer unterwegs: Staus durch Ferienschluss am Wochenende

26. August 2008, 10:29
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Die größten Probleme werden auf der Tauernautobahn erwartet

Für die Schüler aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland heißt es ab 1. September wieder die Schulbank zu drücken. Aber auch unsere Nachbarländer wie Ungarn, einige Teile Deutschlands unter anderem Berlin, Brandenburg und Schleswig Holstein, Tschechien, Slowenien, die Slowakei und Teile der Niederlande erwarten am kommenden Wochenende das Ende der Sommerferien. Aus diesem Grund sind auf Österreichs Straßen schon jetzt kilometerlange Staus vorprogrammiert, berichten ARBÖ und ÖAMTC am Dienstag. Auch auf den Nord-Süd-Verbindungen wird es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Laut ARBÖ Informationsdienst wird vor allem die Tauernautobahn (A10), wieder zu einem Dauerbrenner in den Verkehrsnachrichten werden. Hervorzuheben sind dabei die Tunnelportale zwischen Rennweg und St. Michael vor dem Katschbergtunnel und in weiterer Folge zwischen Flachau-Winkel und Zederhaus vor dem Tauerntunnel. Wie bereits an den vergangenen Wochenenden ist bei beiden Tunnelröhren mit Stau und Blockabfertigung in beiden Richtungen zu rechnen. Wartezeiten bis zu drei Stunden sollten eingerechnet werden, warnte Doris Pilz vom ARBÖ-Informationsdienst.

Verzögerungen vor Baustellen

Durch das Ferienende in Ostösterreich und den östlichen Nachbarländern werden auch die Autobahnen im Osten zeitweise stark überlastet sein. Der ÖAMTC rechnet mit Problemen speziell vor den Baustellen auf der Südautobahn (A2) bei Baden und der Ostautobahn (A4) bei Schwechat.

Ebenfalls betroffen wird der Grenzübergang Spielfeld nach Slowenien und der Loiblpass sein. Auch hier müssen in beide Fahrtrichtungen Wartezeiten eingerechnet werden, wissen die ARBÖ Verkehrsexperten. In Richtung Süden werden die Käufer der Slowenienvignette für Staus sorgen. In der Gegenrichtung wird der Rückreiseverkehr erhebliche Verzögerungen mit sich bringen

Auch im benachbarten Bayern auf der Verbindung Salzburg-München (A8) sowie auf der Verbindung Kufstein-Rosenheim (A93) müssen die Autofahrer viel Geduld mitbringen und mit hohem Verkehrsaufkommen rechnen. In Südtirol wird sich nach Einschätzungen der ARBÖ Experten die Mautstelle Sterzing auf der Brennerautobahn (A22) zum Nadelöhr entwickeln. (APA)

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