Bundeskriminalamt warnt vor neuen Tricks von Internet-Betrügern

26. August 2008, 09:14
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Dubiose Jobangebote per E-Mail - "Mitarbeiter" sollen für Kunden Überweisungen durchführen

Betrüger, die Leichtgläubigen per E-Mail Geschichten auftischen und Geld abluchsen, haben eine neue Masche. Jobangebote mit "freier Zeiteinteilung" bei denen für Kunden Überweisungen erledigt werden sollen, werden dabei offeriert. In Wirklichkeit werden die "Mitarbeiter" allerdings um ihr Erspartes gebracht. "Wir kennen solche Nachrichten seit einigen Monaten", sagte Bundeskriminalamts-Sprecher Helmut Greiner zur APA.

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Laut der Jobanzeige, die unter anderem von einer britischen E-Mail-Adresse versendet wird, müssen Gelder von Kunden über Western Union transferiert werden. Bezahlung gebe es erst nach einer zweiwöchigen Probefrist, bis dahin sollen die Mitarbeiter nur zwei Prozent der Überweisungen erhalten.

Geld

Lässt sich jemand auf das Angebot an, wird von den Betrügern allerdings nur zum Schein Geld an die "Mitarbeiter" überwiesen, erklärte Greiner. Die Opfer transferieren von ihrem Konto allerdings echtes Bargeld und bleiben im Endeffekt auf einem fetten Minus sitzen.

Ausbezahlung

Bei den bisherigen Betrugs-Tricks gaben die Gauner beispielsweise vor, Geld nach einem Lotto-Gewinn ausbezahlen zu wollen oder nach dem Unglück eines unbekannten Familienmitglieds Kontodaten zu benötigen. Beim "irrtümlichen" Transfer von zu hohen Beträgen, verlangten die Kriminellen dann einen Rücküberweisung. Auch Anzahlungen wurden laut Greiner verlangt. (APA)

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