Oberbank steigert Überschuss

25. August 2008, 12:56
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Bilanzsumme erhöht sich im Halbjahr um 3,5 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro - Mehr Mitarbeiter und Geschäftsstellen

Wien - Die zur 3-Banken-Gruppe zählende börsenotierte oberösterreichische Regionalbank Oberbank konnte im ersten Halbjahr 2008 den Überschuss nach Steuern um 5,7 Prozent auf 52,7 (49,8) Mio. Euro steigern. Die Bilanzsumme stieg um 3,5 Prozent auf 14,8 (14,3) Mrd. Euro, die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 117 auf 1.983 und die Anzahl der Geschäftsstellen nahm um 8 auf 126 zu. Dies geht aus dem heute, Montag, im Internet veröffentlichten Geschäftsbericht hervor.

Für das Gesamtjahr 2008 erwartet Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger ein Ergebnis, das den Vorjahreswert erreichen oder leicht übertreffen wird. Zuwächse werden beim Zinsergebnis erwartet. Im Provisionsgeschäft werde die herausragende Entwicklung vom Vorjahr nicht zu wiederholen sein, das rückläufige Ergebnis im Wertpapierbereich könne mit der sehr guten Entwicklung in den anderen Bereichen nicht ganz kompensiert werden, so Gasselsberger.

Das Zinsergebnis konnte in den ersten sechs Monaten um 4,9 Prozent auf 139,7 (133,2) Mio. Euro verbessert werden, die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verringerten sich auf 31,3 (33,3) Mio. Euro, das Provisionsergebnis ging um 5,2 Prozent auf 49,1 (51,8) Mio. Euro zurück. Der Verwaltungsaufwand nahm um 4,7 Prozent auf 102,4 (97,8) Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis erreichte 87,9 (90,1) Mio. Euro, ein Rückgang von 2,5 Prozent.

Die Kredite an Kunden nahmen um 7,1 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro zu, die Primäreinlagen erhöhten sich um 3,9 Prozent auf 9,2 Mrd. Euro (APA)

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