Automatisierung der Prozesse

26. August 2008, 10:26
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Studie über Einsparungs- potenzial bei Geschäfts- reisen - Bei den Kosten erwarten sich über 50 Prozent der Befragten eine Steigerung

Reisekosten stellen für österreichische Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor dar. Wie die jüngst durchgeführte ABTA-Geschäftsreisestudie 2008 zeigt, gehen die Hälfte der befragten Unternehmen für 2008 von einer im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Geschäftsreisetätigkeit aus, bei den Kosten erwarten sich über 50 Prozent der Befragten eine Steigerung.

Die österreichische Einschätzung wird auf europäischer Ebene durch die Studie "European Expense Management 2008" von American Express und der Unternehmensberatung A. T. Kearney bestätigt. Vor allem bei den indirekten Reisekosten für Planung, Buchung und Abrechnung sehen die Studienautoren Einsparungspotenzial.

Im Vergleich zur vorangegangenen Erhebung aus dem Jahr 2003 konnten diese Kosten nur marginal gesenkt werden. Großes Sparpotenzial stecke in der zeit- und kostenintensiven Reiseplanung und Abrechnung. Diese beiden Aufgaben seien für drei Viertel der indirekten Reisekosten verantwortlich. Neben der Einführung von einheitlichen Reiserichtlinien könnten durch Automatisierung und alternative Modelle wie beispielsweise gemeinsam genutzte Servicecenter die indirekten Reisekosten gesenkt werden.

Für die Studie wurden die Geschäftsreiseausgaben von 66 großen europäischen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen analysiert. Diese Unternehmen geben insgesamt 2,6 Milliarden Euro pro Jahr für Reisen aus. Rund 85 Millionen Euro entfallen auf die Verwaltung und die Abrechnung dieser Kosten. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 23./24.8.2008)

Vollständige Studie unter:

www.americanexpress.de/ ATKearneystudie2008

 

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    Die Reisekosten werden nicht weniger.

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