Montag: Sturm über Asien

24. August 2008, 22:11
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23.45 bis 1.55 | Arte | STUMMFILM | UdSSR 1928. Wsewolod Pudowkin

Mongolei, 1920. Ein einfacher Hirte kämpft an der Seite russischer Partisanen und für die Rote Armee gegen die ausländischen Besatzer. Doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird zum Tode verurteilt. Kurz vor der Vollstreckung findet man ein Amulett bei ihm, das ihn als direkten Nachkommen von Dschigis-Kahn ausweist. Der Film, der als Dokument einer inzwischen stark zerstörten mongolischen Landeskultur in die Filmgeschichte eingegangen ist, entstand 1928 im südsibirischen Burjatien in der Nähe des Baikalsees, Schauplatz blutiger Kämpfe des Russischen Bürgerkriegs von 1918 bis 1921. "Sturm über Asien" ist der dritte Teil von Pudowkins Revolutionstrilogie, die mit ihren umfassenden historischen und weltpolitischen Bezügen auf das verinnerlichte Wesen eines Volkes eingeht, das sich von Fremdherrschaft und Kapitalismus befreit.

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