"Wir sind Europäerinnen - auch wenn wir nicht ins klassische Bild passen"

24. August 2008, 17:00
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Am 9. September 2008 fiel in Brüssel der offizielle Startschuss für BEWC, den Rat europäischer schwarzer Frauen - dieStandard.at traf Initiatorin Beatrice Achaleke zum Interview

Das Netzwerk "Black European Women's Council" (BEWC - Rat europäischer schwarzer Frauen) wurde 2007 im Rahmen des ersten Kongresses europäischer schwarzer Frauen in Wien gegründet. Dabei wurde die "Wiener Deklaration" mit Forderungen an die EU verabschiedet. Im März 2008 fand eine Folge-Strategiesitzung in Wien statt, wo die Strukturen des BEWC in Hinblick auf das Launching am 9.9. erarbeitet wurden. dieStandard.at sprach mit BEWC-Initiatorin Beatrice Achaleke über Arbeitsinhalte sowie Zukunftsvisionen des Rates und erfragte Notwendigkeiten, Wünsche und Hoffnungen in Hinblick auf die Lebensbedingungen schwarzer Frauen in Europa.


dieStandard.at: Am 9.9. wird das Black European Women's Council in den Räumlichkeiten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialkomitees gestartet. Was ist bei diesem Launching geplant?


Beatrice Achaleke: Bei dieser Veranstaltung wollen wir unsere Bereitschaft, Themen, die uns betreffen, auf europäischer Ebene mitzugestalten und mit europäischen Institutionen zusammenzuarbeiten, kundtun. Wir wollen außerdem hinterfragen, ob den EU-Institutionen bewusst ist, mit welchen Herausforderungen schwarze Europäerinnen täglich konfrontiert sind. Bei einer Round-Table-Diskussion mit hochrangigen EU-EntscheidungsträgerInnen werden wir die Rolle schwarzer Frauen in einer immer größer werdenden EU besprechen.

Es war uns wichtig, der EU mit unserer bisherigen Arbeit zu signalisieren, dass wir nicht im stillen Kämmerlein arbeiten, sondern dass wir das groß anlegen. Das Launching soll den Frauen Mut machen und zeigen, dass unsere Organisation von der EU anerkannt ist und funktionieren kann. Im Hintergrund haben wir oft genug gearbeitet: Jetzt ist die Zeit für etwas Großes gekommen - und wir nehmen es selbst in die Hand. 

dieStandard.at: Um welche Grundsätze wird es dabei gehen?

Beatrice Achaleke: Wir wollen gemeinsam darüber sprechen, welche Rechte uns als schwarze Frauen zur Verfügung stehen, wie Chancengleichheit realisiert werden kann und welche Rolle die Institutionen der EU dabei spielen. Vor allem geht es uns dabei um die Gleichstellung zwischen Schwarz und Weiß: Wir wollen nicht immer als Immigrantinnen gesehen werden, sondern als Bestandteil der Europäischen Bevölkerung. Auch wenn wir scheinbar nicht ins klassische Bild passen: Wir sind schwarze Europäerinnen. Menschen, die anders aussehen als der oder die klassische EuropäerIn werden grundsätzlich als ImmigrantInnen dargestellt, ob sie in Europa geboren und groß geworden sind, ob sie immer schon in Europa gelebt haben, spielt dabei keine Rolle: Man sieht uns oft als Menschen zweiter Klasse, als Menschen, die nicht qualifiziert sind oder nicht hierher gehören, die faul sind, die Opfer sind. Es geht uns darum, dass wir als BürgerInnen Europas gesehen werden wollen, mit den gleichen Möglichkeiten und Rechten wie alle.


dieStandard.at:
Welche konkreten Anliegen schwarze Frauen betreffend haben Sie dabei?

Beatrice Achaleke: Es gibt viele wichtige Themen: Eines davon ist der Zugang zum Arbeitsmarkt. Ein eigenes Einkommen zu haben, verdienen zu können, bedeutet, selbstständig leben zu können, weg von Abhängigkeiten. Derzeit haben nicht alle schwarzen Frauen, selbst, wenn sie gleich qualifiziert sind, den gleichen Zugang zum Arbeitsmarkt wie weiße Europäerinnen - und damit auch keine Grundsicherung.

Ein Thema, das schon beim Kongress 2007 in Wien eine große Rolle spielte, ist die Qualifikation und Berufserfahrung, die schwarze Frauen mitbringen und die in vielen Ländern noch immer nicht anerkannt wird. Wir haben viele Kompetenzen, die in der Gesellschaft noch immer unsichtbar sind. Im Rahmen der Arbeit des Schwarzen Frauenrats wollen wir deshalb eine Expertinnen-Datenbank schaffen, wo sich schwarze Frauen und ihre Kompetenzen finden lassen und wo wir, wenn die EU ein bestimmtes, für uns wichtiges, Thema anschneidet, auf eine Fachfrau verweisen können. Wir wollen auch um Beraterinnen-Status bei EU- und internationalen Einrichtungen ansuchen, damit wir unsere Perspektive in die dort geführten Diskussionen einbringen können.

Ein weiteres Thema ist der Zugang zu Bildung, zu Weiter- und Ausbildung, nicht nur für die Frauen selbst, sondern auch für deren Kinder. Auch politische Partizipation ist uns ein Anliegen: Viele Entscheidungen finden auf politischer Ebene statt, auch die Gesetze, unter denen wir zu leiden haben. Wenn man quer durch Europa blickt, sieht man in vielen Ländern zwar einzelne schwarze Frauen, die in der Politik sitzen, aber wir wollen möglichst viele, die sich politisch engagieren, weil eine Frau alleine zu wenig ist, um uns und unsere Interessen zu repräsentieren und zu legitimieren.

Schwarze Frauen werden außerdem ständig damit konfrontiert, was sie nicht sind: Sie müssen sich ständig rechtfertigen, warum sie hier sind, warum sie schwarz aussehen, warum sie die deutsche Sprache beispielsweise noch nicht beherrschen - dass sie andere europäische Sprachen durch ihr Kolonialerbe mitbringen geht bei diese Beurteilung völlig unter -, warum, warum, warum. Dabei bleibt zu wenig Zeit, sie selbst zu sein. Das ist auch eine Herausforderung, die wir angehen wollen.

dieStandard.at: Wie wirkt sich die Arbeit des Councils auf das Leben einzelner schwarzer Frauen in den Mitgliedsstaaten aus? Auf welche Weise profitieren sie davon? Besonders jene, die nicht mit schwarzen Frauenorganisationen in Kontakt sind ...

Beatrice Achaleke: Es wäre eine Lüge zu sagen, dass jede schwarze Frau direkt davon profitiert. Wir erreichen nicht jede Frau - unsere Arbeit basiert auf einer Lobbystruktur: Wir vertreten damit nicht die Interessen aller, sondern die Interessen jener Frauen, die unmittelbar im Rat europäischer schwarzer Frauen mitwirken. Und diese Frauen vertreten wieder die Interessen anderer Frauen in ihren nationalen Organisationen.

Es geht uns nicht darum, jede einzelne Frau in ihrem privaten Lebensbereich direkt zu unterstützen, sondern gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, von denen dann langfristig auch jede schwarze Frau und ihre Familie profitiert. Indem wir unsere Themen einbringen, beeinflussen wir die Politik - das ist, was wir wollen.
Wir können keine Arbeitsplätze für die Frauen schaffen, wir können nicht dafür sorgen, dass sich ihre Deutschkenntnisse von heute auf morgen verbessern, aber wir arbeiten an einer allgemeinen Verbesserung der Lebensqualität schwarzer Menschen in Europa. Wenn die Gesetzgebung langfristig geändert werden kann, wenn schwarze Frauen in den Förderprogrammen nicht mehr als Opfer, sondern als Akteurinnen wahrgenommen werden, dann sind das Schritte, die wir mitgeholfen haben, zu erreichen.


dieStandard.at: Besteht nicht die Gefahr, dass EU-PolitikerInnen die Veranstaltung am 9.9. lediglich als persönlichen "Image-Aufputz" und zur medialen Profilierung nutzen könnten?

Beatrice Achaleke: Ja, die Gefahr besteht, aber der große Unterschied ist, dass diese Veranstaltung nicht von der EU initiiert wird, sondern von uns und wir haben uns die Akteurinnen und Akteure dafür ganz bewusst ausgesucht. Um solchen Bedenken entgegenzuwirken, haben wir außerdem von den am Podium Mitwirkenden verlangt, dass sie uns vorher ihr Statement abgeben - dieses ist für uns eine Art Commitment, mit dem wir sie konfrontieren werden. Wir wollen am 9. September aber bewusst keine konkreten Forderungen stellen. Hier lassen wir die PolitikerInnen schildern, wie unser Netzwerk von ihnen, in ihrer bestimmten Funktion und Position, profitieren kann. Alleine die Tatsache, dass hochrangige EU-PolitikerInnen öffentlich den Begriff "schwarze Europäerinnen" gebrauchen werden, ist für uns schon eine Anerkennung unseres Daseins, ein Gewinn.

dieStandard.at: Gibt es konkrete Hoffnungen, was den Inhalt der Statements betrifft? Was würden Sie sich von den EU-PolitikerInnen wünschen?

Beatrice Achaleke: Das Beste wäre, wenn wir durch ihre Worte spüren, dass wir als gleichwertige Partnerinnen wahrgenommen werden, dass unsere Expertise anerkannt und in der Praxis genutzt wird und natürlich, wenn wir Zugang zu Förderungen bekämen. Wir erwarten nicht, zu hören: "Ab morgen habt ihr die gleichen Rechte wie weiße EuropäerInnen", darüber würde ich lachen, denn das ist unrealistisch. Aber wir wollen erreichen, dass uns Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden, die uns die Möglichkeit geben, gemeinsam konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

dieStandard.at: Haben Sie eine bestimmte Erwartungshaltung, wohin sich der Rat europäischer schwarzer Frauen in nächster Zeit entwickeln soll?

Beatrice Achaleke: Das BEWC ist eine Einrichtung, wo Frauen mit sehr viel Enthusiasmus und Engagement dahinter sind, dass es kontinuierlich weitergeht. Wir müssen in das Netzwerk sehr viel Energie hineinstecken und viel Arbeit leisten, um der EU eben nicht nur als "Aufputz" zu dienen. Deshalb wird es nächstes Jahr im April im Rahmen der ersten Generalversammlung einen "Capacity building"-Workshop geben, bei dem besprochen wird, wie die nationalen Koordinierungsstellen des Netzwerks in den EU-Mitgliedsstaaten aufgebaut werden sollen und die dafür verantwortlichen Koordinatorinnen auf ihre neue Funktion vorbereitet werden sollen. Wir wollen erreichen, dass es in jedem EU-Mitgliedsstaat, in dem schwarze Frauen leben, eine Koordinierungsstelle gibt. Der Frauenrat fungiert dabei wie eine übergeordnete Leitzentrale, die für schwarze Frauen relevante Informationen an die nationalen Stellen weitergibt.

Die Entwicklungen werden wahrscheinlich nicht so schnell passieren können, als wenn sie von der EU veranlasst wären, aber mit der Kraft der Frauen, die dahinter stehen und mit ihren Zukunftsvisionen denke ich, es wird schon aufgehen - nicht sofort, aber in kleinen Schritten. Die Bereitschaft dafür ist da.


dieStandard.at: Wer kann Mitglied im Rat werden?

Beatrice Achaleke: Der Rat wendet sich an alle schwarzen Frauenorganisationen in Europa, aber auch an Organisationen oder Einzelpersonen, die unsere Anliegen vertreten und unterstützen. Vollmitglieder, die in den Vorstand gewählt werden können, sind aber ausschließlich schwarze Frauenorganisationen - das ist nicht als Ausschlussmechanismus gedacht, sondern es ist ein Raum, den wir für uns schaffen, in dem wir über unsere Herausforderungen diskutieren können, wo wir uns austauschen und gemeinsame Strategien entwickeln können, die wir dann nach außen tragen. Wir wollen selbstverständlich mit anderen kooperieren, aber wir brauchen auch diesen geschützten Raum.

dieStandard.at: Wie viele Länder sind derzeit beteiligt?

Beatrice Achaleke: Derzeit haben sich 22 Organisationen und 16 Einzelpersonen aus 12 EU-Mitgliedsstaaten fix als Mitglieder angemeldet. Die Mitgliedschaften wollen wir aber so richtig erst nach dem Launching angehen, von der Konferenz 2007 bis jetzt haben wir vor allem Vorarbeit und Informationsarbeit geleistet.  Viele der beteiligten Organisationen sind gewohnt, Tagungen zu besuchen und dann einfach nach Hause zu gehen - die Konferenz im September war aber eine, deren Inhalte sich fortsetzen und wir wollen den Beteiligten genug Zeit lassen, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Bei der Generalversammlung nächsten April werden wir dann sehen, wie viele Organisationen sich tatsächlich bereit erklären, Mitglied zu werden, welche Kompetenzen sie mitbringen und welche Schwerpunkte sie setzen. Dann beginnt für uns die eigentliche Arbeit des Councils.


dieStandard.at:
Welche EU-Stellen unterstützen den Rat?

Beatrice Achaleke: Wir hatten das Glück, dass Brenda King - Präsidentin der Abteilung für Beschäftigung, Soziales und Unionsbürgerschaft im Europäischen Wirtschafts- und Sozialkomitee - sich sehr für den Aufbau des Schwarzen Frauenrats und das Launching eingesetzt hat. Christa Prets, Abgeordnete des Europäischen Parlaments, hat uns bisher ebenfalls sehr stark unterstützt.


dieStandard.at: Gibt es finanzielle Förderungen für Teilnehmerinnen am Launching, deren Organisationen sich die Anreise und den Aufenthalt nicht leisten können?

Beatrice Achaleke: Das ist mein wunder Punkt ... Ich habe bei vielen Stiftungen angesucht: In Österreich hat man gesagt, das ist ein EU-Projekt, also braucht es EU-Gelder. Beim Europäischen Programm für Bürgerinnen und Bürger habe ich um Förderung angesucht, allerdings sind hier nur Tagesdiäten für die Verpflegung genehmigt worden - die Kosten für Reise und Unterkunft müssen die Frauen selbst aufbringen. Die deutsche  Frauenstiftung "Filia" hat uns von Beginn an gefördert - und auch, wenn sie nicht viel geben kann, weil sie nur eine kleine Stiftung sind, so ist das für uns eine wichtige moralische Unterstützung. Mama Cash, eine Frauenstiftung aus den Niederlanden, hat den Kongress in Wien mit gefördert - leider ging es sich wegen der geringen zur Verfügung stehenden Mittel nicht mehr aus, dass sie auch das Launching mitfördern, wir hoffen aber nach wie vor, Mama Cash ab nächstem Jahr wieder an Bord zu haben. Eine geringe Förderung können wir mit einem Teil unserer kleinen Jahresfinanzierung aus dem Frauenministerium abdecken, aber das ist sehr wenig.

Viele Frauen haben sich das Geld auch privat zusammengespart, weil Ihnen die Teilnahme am Launching ein großes persönliches Anliegen ist - das ist für mich eine große Motivation für unsere Arbeit: Wenn die Frauen so viel persönlich hineinstecken, dann heißt das, dass sie bereit sind, selbst aktiv zu werden.


dieStandard.at: Wenn sie von Verbesserungen für schwarze Frauen in Europa sprechen - gibt es etwas, das sie an der Frauenpolitik in Europa stört, etwas, das man im Sinne schwarzer Frauen verbessern könnte?


Beatrice Achaleke:
Meine größte Kritik bezieht sich in diesem Punkt auf Gender Mainstreaming und Feminismus: Für viele ist der Begriff Gender Mainstreaming ident mit der Gleichstellung zwischen Mann und Frau - aber er beinhaltet auch die Gleichstellung zwischen Schwarz und Weiß und wir wissen genau, dass es da noch lange keine Gleichstellung gibt. Solange das der Fall ist, ist es schwierig, von Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu reden.

Feminismus und Gender Mainstreaming beziehen sich außerdem nach wie vor auf den klassischen europäischen Ansatz - es werden zum Beispiel laufend Feministinnen als beispielhaft präsentiert, die aus einer höheren sozialen Schicht kommen, wie Simone de Beauvoir oder Marguerite Dumas. Das, wofür sie stehen, ist zu ihrer Zeit in Europa sicher revolutionär gewesen, aber mit mir hat das nichts zu tun - ich komme nicht aus dieser Schicht, nicht aus dieser Gesellschaft, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht feministisch bin. Wenn Feminismus aber nur darauf zurückzuführen ist, dann denke ich, fehlt etwas in der gesamteuropäischen feministischen Diskussion. Es fehlt mir, dass starke Frauen aus anderen Kontinenten, die das Leben von Frauen geprägt haben und die große Feministinnen waren, darin überhaupt nicht vorkommen - das stört mich extrem.

Genauso stört mich, dass es in etablierten nationalen und europaweiten Organisationen so gut wie keine Immigrantinnen in Schlüsselpositionen gibt, auch wenn immer beteuert wird, wie offen für Vielfalt die Einrichtungen sind. Aber wenn man genau hinsieht, arbeiten Immigrantinnen dort in Billiglohn-Jobs - diejenigen, die Einfluss haben sind zumeist weiße Europäerinnen. Natürlich gibt es Ausnahmen, und ich schätze jede einzelne von ihnen, ich freue mich für diese Person, diese dient als Vorbild und Mutmacherin für andere, aber: Je mehr Immigrantinnen in höheren Positionen sind, desto mehr können unsere Anliegen vertreten und thematisiert werden - eine Herausforderung, der wir uns mit dem Rat europäischer schwarzer Frauen nun stellen wollen. (Isabella Lechner/dieStandard.at, 24.8.2008)

Zur Person:

Beatrice Achaleke ist Mitbegründerin und geschäftsführende Obfrau des in Wien ansässigen Vereins AFRA - International Center for Black Women's Perspectives. Sie setzt sich seit Jahren für die Gleichstellung von Migrantinnen, insbesondere von schwarzen Frauen, in Österreich ein und ist Mutter zweier Kinder. Im März 2008 wurde Beatrice Achaleke der Migrantinnen-Award (MIA) in der Kategorie "Humanitäres und gesellschaftliches Engagement"verliehen.

Links:

www.bewnet.eu

www.blackwomencenter.org

www.blackaustria.at

  • BEWC-Initiatorin Beatrice Achaleke: "Auch wenn wir scheinbar nicht zum klassischen Bild passen: Wir sind schwarze Europäerinnen. "
    foto: derstandard.at/sterkl

    BEWC-Initiatorin Beatrice Achaleke: "Auch wenn wir scheinbar nicht zum klassischen Bild passen: Wir sind schwarze Europäerinnen. "

  • "Wir haben viele Kompetenzen, die in der Gesellschaft noch immer unsichtbar sind - deshalb wollen wir eine
Expertinnen-Datenbank schaffen, wo sich schwarze Frauen und ihre
Kompetenzen finden lassen."
    foto: derstandard.at/sterkl

    "Wir haben viele Kompetenzen, die in der Gesellschaft noch immer unsichtbar sind - deshalb wollen wir eine Expertinnen-Datenbank schaffen, wo sich schwarze Frauen und ihre Kompetenzen finden lassen."

  • "In der gesamteuropäischen feministischen Diskussion kommen starke Frauen aus anderen Kontinenten, die das Leben von Frauen geprägt haben und die große Feministinnen waren, überhaupt nicht vor - das stört mich extrem."
    foto: derstandard.at/sterkl

    "In der gesamteuropäischen feministischen Diskussion kommen starke Frauen aus anderen Kontinenten, die das Leben von Frauen geprägt haben und die große Feministinnen waren, überhaupt nicht vor - das stört mich extrem."

  • "Alleine die Tatsache, dass hochrangige EU-PolitikerInnen öffentlich den
Begriff 'schwarze Europäerinnen' gebrauchen werden, ist für uns schon
eine Anerkennung unseres Daseins, ein Gewinn."
    foto: derstandard.at/sterkl

    "Alleine die Tatsache, dass hochrangige EU-PolitikerInnen öffentlich den Begriff 'schwarze Europäerinnen' gebrauchen werden, ist für uns schon eine Anerkennung unseres Daseins, ein Gewinn."

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