Stimmen: "Gegner einmal wegräumen"

23. August 2008, 21:53
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Sturm - Lask

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir haben sehr intelligent gespielt. Wir haben gewusst, dass der LASK sehr, sehr tief stehen wird und wir versuchen müssen, über kurze Pässe nach vorne zu spielen. Über 90 Minuten absolut verdient. Die Tabellenführung ist nur eine Momentaufnahme, wichtig sind drei Punkte."

Andrej Panadic (LASK-Trainer): "Wir haben gewusst, dass Sturm eine spielerisch gute Mannschaft ist. Wir haben in einigen Phasen nicht schlecht gespielt und genau da ein Tor bekommen. Wir haben nach vorne nicht viel getan. Insgesamt hätten wir viel mehr Druck machen und mehr Siegeswillen zeigen müssen. Das Problem ist, dass wir den Ball nicht halten können."

Mattersburg - Kapfenberg

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben uns einen Sieg vorgenommen, und den haben wir geschafft. Wir haben heute aber auch etwas für die Psyche gemacht, weil wir nach dem Ausgleich noch gewonnen haben. In der zweiten Hälfte haben wir gut gespielt."

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Mattersburg hat in der zweiten Hälfte auf den Sieg gedrängt. Wir waren nicht in der Lage, dass wir umschalten und zum Abschluss kommen. Mattersburg hat mit den erfahrenen Spielern in der Bundesliga einfach mehr drauf als wir."

Salzburg - Ried

Co Adriaanse (Salzburg-Trainer): "Ich bin sowohl mit dem Ergebnis, als auch mit der Leistung zufrieden. Wir waren klar mehr im Ballbesitz, haben sehr viele Torchancen herausgearbeitet und damit auch verdient gewonnen."

Robin Nelisse (Salzburg-Torschütze): "Es war kein leichtes Spiel, wir waren nicht gut. Wir haben den Ball zu oft verloren, das Tempo war zu langsam. Wir müssen auf uns schauen und nicht auf den Gegner. Wir müssen mehr diktieren, das hat gefehlt. Aber wenn man auch schlechte Spiele gewinnt, kann man an der Spitze mitspielen."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Komplimente interessieren mich nicht. Wir schlagen uns selbst. Wenn sich meine Stimmung auf die Mannschaft überträgt, werden wir auch punkten. Es heißt die Rieder kommen, die lassen brav die Punkte da. Wir hatten eine gute Organisation, wir hätten mehr holen können. Unser erklärtes Ziel war, ein Tor zu machen und keines zu bekommen. Wir müssen die Faust ballen, dreckiger spielen und den richtigen Mann zeigen im Mittelfeld. Wir müssen auch den Gegner einmal wegräumen."

Altach - Kärnten

Christoph Längle (Altach-Geschäftsführer): "Die Leistung war heute alles andere als zufriedenstellend. So wie wir uns heute präsentiert haben sind wir stark abstiegsgefährdet. Wir besprechen und analysieren die Situation intern. Jetzt heißt es zusammenstehen und schauen, dass wir aus dieser Situation herauskommen."

Frenkie Schinkels (Kärnten-Trainer): "Ich habe es schon vorher gesagt und bleibe dabei: Wir, Kapfenberg, Ried, Altach und Mattersburg sind derzeit eine eigene Liga. Und in dieser Liga wollen wir Erster oder Zweiter werden. Da ist es natürlich wichtig, dass man diese Spiele gewinnt oder nicht verliert. Kompliment an meine Mannschaft, wir haben heute Chancen herausgearbeitet und haben sie auch konsequent genützt. Die Jungs von Altach sind nach dem 2:7 gegen Rapid natürlich verunsichert."

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