Kubas Faustfechter lassen aus

23. August 2008, 17:40
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Die erfolgsgewöhnte Staffel ist nach dem ersten Tag der Box-Finalkämpfe noch ohne Sieg - Erstmals Gold an Dominikanischen Republik

Peking -  Die erfolgsverwöhnten kubanischen Boxer sind am
ersten Tag der Entscheidungen bei den Olympischen Spielen in Peking
ohne Sieg geblieben. Sowohl Andris Hernandez Laffita im
Fliegengewicht gegen Somit Jongjohor aus Thailand als auch Emilio
Correa Bayeaux gegen den Briten James Degale im Mittelgewicht
kassierten Final-Niederlagen. Für eine Überraschung sorgte im
Halbweltergewicht Felix Diaz aus der Dominikanischen Republik. Mit
einem 12:4-Punktsieg bezwang er Weltmeister Manus Boonjumnong aus
Thailand und holte den ersten Olympiasieg im Boxen überhaupt für sein
Land.

In einer Neuauflage des WM-Finales im Schwergewicht aus
dem vergangenen Jahr nahm der Russe Rachim Tschachkijew erfolgreich
Revanche für die damals erlittene Niederlage. In einem
ausgeglichenen, unspektakulären Kampf bezwang er Weltmeister Clemente
Russo aus Italien mit 4:2 und holte damit den bisher einzigen Erfolg
für die stets zu den Favoriten zählenden Russen.

Den einzigen vorzeitigen Erfolg gab es im Federgewicht. Dort holte
sich der Ukrainer Wassili Lomachenko den Olympiasieg durch Abbruch in
der zweiten Runde gegen den überforderten Franzosen Khedafi Djelkhir. (APA/dpa)

 

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Kubas Emilio Correa Bayeaux in Bedrängnis. Er verliert im Mittelgewichts-Finale gegen den Briten James Degale.

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