Drittes Gold en suite bei olympischen Spielen für dominierende Mannschaft vor Spanien und China
Peking - Die russischen Synchronschwimmerinnen haben ihre weltweite Dominanz auch zum Abschluss der olympischen Wettbewerbe in Peking demonstriert. Zum dritten Mal nacheinander seit 2000 gewann eine Gruppe aus Russland Gold. Drei Tage nach dem Erfolg des Duetts Anastasia Ermakowa/Anastasia Dawidowa führten die beiden ihr Team am Samstag vor 11.000 Zuschauern im ausverkauften "Water Cube" mit 99,500 Punkten souverän zum Erfolg. Den zweiten Platz belegte mit 98,251 Zählern Europameister Spanien vor China (97,334) und Japan (96,334).
Schon in der technischen Kür hatte sich Russland hoch überlegen gezeigt und mit 49,500 Punkten fast das Maximum (50,000) erreicht. In der freien Kür begeisterte das Team um Ermakowa und Dawidowa mit hohen Schwierigkeiten und einer perfekten Präsentation. Für Gastgeber China war Bronze die erste olympische Medaille in dieser 1984 eingeführten Sportart. Ein Mitglied der japanischen Gruppe erlitt nach der etwa vier Minuten langen Kür im Wasser einen Schwächeanfall und musste am Beckenrand medizinisch betreut werden. (APA/dpa)