Klimawandel führt bei Algen zu "Sonnenbrand"

22. August 2008, 20:01
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Bremerhaven - Als Folge des Klimawandels leiden Meeresalgen immer häufiger unter "Sonnenbrand". Das haben Wissenschafter des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt bei Untersuchungen im Atlantik vor Spitzbergen herausgefunden.

Durch eine Abnahme der Ozonschicht um die Erde komme es zu einer verstärkten, für die Algen schädlichen ultravioletten Strahlung. Die Schäden könnten von sonnenbrandartigen Flecken an der Algenoberfläche bis zu Schäden am Erbgut reichen und sogar zum Absterben der Pflanzen führen. (dpa, APA/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23./24.8. 2008)

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