Deutscher soll Daten von fünf Millionen Bürgern verkauft haben

22. August 2008, 18:04
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Daten stammen angeblich aus Tauschhandel im Internet - 850 Euro verlangte der ehemalige Call-Center- Mitarbeiter

Ein Mann aus Münster soll mit Daten von fünf
Millionen Bürgern illegal gehandelt haben. Staatsanwaltschaft und
Polizei in Münster ermitteln gegen den 22-Jährigen, nachdem dem
Bundesverband der Verbraucherzentralen über einen Mittelsmann
Millionen von Daten verkauft worden waren, wie Oberstaatsanwalt
Wolfgang Schweer am Freitag mitteilte. Der Münsteraner soll dem
Mittelsmann zwei CDs und eine DVD mit den sensiblen Daten für 850
Euro verkauft haben.

Ehemaliger Call-Center-Mitarbeiter

In der Wohnung des Mannes stellten die Ermittler nach Angaben der
Staatsanwaltschaft weitere Datenträger sicher. Der Mann habe
angegeben, in verschiedenen Call-Centern gearbeitet zu haben. Dabei
habe er festgestellt, dass man mit dem Verkauf von Daten Geld
verdienen könne. Die von ihm gesammelten Daten habe er aber nicht aus
den Call-Centern, sondern über Tauschhandel im Internet erhalten.(APA/AP)

 

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