Treibstoff beim Autofahren sparen

22. August 2008, 14:00
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Die Energieeffizienz von elektronischen Komponenten wird an der FH Joanneum in Kapfenberg untersucht - ein EU-Projekt

Graz - Energieverbraucher wie Klimaanlagen werden im Auto zunehmend zur Kostenfrage - und beschäftigen den Studiengang "Elektronik und Technologiemanagement" an der Fachhochschule Joanneum in Kapfenberg ab September. Am EU-Forschungsprojekt "Energy Efficient Vehicles for Road Transport", für das insgesamt 6 Millionen Euro aufgewendet werden, beteiligt sich neben namhaften Unternehmen der Auto- und Zulieferindustrie auch der Kapfenberger Studiengang. Ziel sei es, eine Treibstoffeinsparung von zehn Prozent zu erreichen.

Zehn Prozent Einsparung bei elektronischen Komponenten wie etwa Klimaanlage, Bordcomputer und Sitzheizung hält Studiengangsleiter Hubert Berger zwar für ein "hochgestecktes Ziel", aber es sei bei Autos mit großzügiger elektronischer Ausstattung möglich. Das meiste Potenzial sieht Berger beim "Stromhunger einzelner Elektronikteile zu bestimmten Betriebszeiten". Konkret werde zum Beispiel untersucht, ob die Kühlpumpe einer Klimaanlage die Bremsenergie nutzen kann.

Für das Projekt werden rund 3,8 Millionen Euro direkt von der EU aufgewendet, der Rest kommt von Unternehmen wie Volvo, Fiat, Bosch oder Magna Powertrain. Von den rund 620.000 Euro, die der FH zur Verfügung stehen, müssen 180.000 vom Studiengang in Form von Eigenleistung beigesteuert werden. Das rechne sich laut Berger, denn bei der Eigenleistung gehe es vor allem um bereits angeschafftes Equipment oder vortragende Professoren. (APA)

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    Ein EU-Forschungsprojekt untersucht die Energieeffizienz im Straßenverkehr.

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