Neuland: Kunst im Gebirge

21. August 2008, 21:12
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Die Silvretta als Inspiration: Jeden Sommer zieht es Künstler aus der ganzen Welt ins Vorarlberger Hochgebirge

Gaschurn - Oben auf der Bielerhöhe, auf mehr als 2000 Metern, ist das Naturerlebnis ein elementares. 14 Tage im Jahr setzen sich Künstlerinnen und Künstler beim Hochgebirgssymposium SilvrettAtelier Wind und Wetter aus. Das Arbeiten zwischen Gletscher und Staumauer zieht Kunstschaffende aus allen Teilen der Welt an.

Wer einmal oben war, empfiehlt es Kollegen. Der Schrunser Künstler und Projektleiter Roland Haas wählt dann aus den Bewerbungen aus. Dieses Jahr sind auf Einladung der Illwerke AG acht Künstler aus Österreich, Deutschland, Schweden und Kanada dabei. "Noch ist alles im Entstehen, die Teilnehmenden sammeln Eindrücke und tasten sich langsam an ihre Projekte heran, klassisches work in progress", erzählt Roland Haas. Die Kunstwerke werden in einem halben Jahr im Feldkircher Palais Liechtenstein zu sehen sein. Roland Haas: "So kann Erlebtes verarbeitet, Begonnenes in Ruhe ausgearbeitet werden." (jub, DER STANDARD - Printausgabe, 22. August 2008)

 

 

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