Stammzell- Topforscher dämpft Therapiehoffnung

21. August 2008, 18:48
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Alpbach - Mit seiner Entdeckung der so genannten Induzierten Pluripotenten Stammzellen (IPS) wurde der japanische Wissenschafter Shinya Yamanaka (Kyoto University) in kürzester Zeit zum Nobelpreiskandidaten. Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche berichtete er über seine Arbeit und dämpfte überzogene Hoffnungen auf neue Therapien mittel iPS. Der Hauptgrund: In den iPS scheinen doch rund 1000 Gene anders ticken als in den embryonalen Stammzellen. Außerdem sei der Aufwand zu ihrer Herstellung weiterhin sehr hoch. Und es gebe auch ein mögliches ethisches Problem: wenn sich IPS in Eizellen oder Spermien umprogrammieren lassen. (APA, red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22. August 2008)

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