Videos als Wahlkampfmunition

21. August 2008, 17:45
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Der US-Wahlkampf artet zur Schlammschlacht aus - Immer mehr Anti-Obama Werbespots tauchen im Internet auf – Obama schlägt nun zurück

„Ich glaube nicht, dass wir auf eine Rezession zusteuern." Mit diesem Zitat McCains in dem neuen Werbespot präsentiert der Demokrat Barack Obama seinen Gegner als einen blinden, unnabaren und vor allem unwählbaren Politiker. In dem Video, das seit wenigen Tagen in den USA über die Bildschirme flimmert, leugnet McCain die Bedrohung, die vor einer drohenden Rezession ausgeht. Mit dem Werbespot reagiert Obama auf sinkende Umfragewerte und seine schwindende Popularität auf der Internetplattform „YouTube". Seit Februar hat der Demokrat die Hitlisten auf der Internetplattform angeführt. Doch das änderte sich schlagartig, als vergangene Woche sein Rivale McCain vor allem wegen seiner provokanten Anti-Obama Videos bei der jungen Generation punkten konnte.

Obama mit Starallüren

Deutsche jubeln dem Demokraten in Berlin zu. Obama hebt die Hand - die Menge tobt. Kein Zweifel: Obama ist ein Star. Aber ist er auch bereit zu führen? Nein, heißt es in dem Video des 71-Jährigen Republikaners, der seinen Gegner als einen verblendeten Politiker darstellt, dem sein Starbonus zu Kopf gestiegen ist. McCain scheint damit einen Nerv zu treffen: Beinahe jedem zweiten Amerikaner ist laut einer Umfrage des Forschungsinstituts "Pew Research Center" die Dauerberichterstattung über Obama zu viel. (mapo, derStandard.at, 21.8.2008)

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