Handytelefonieren im EU-Ausland wird günstiger

21. August 2008, 16:22
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Für aktive Anrufe dürfen maximal 46 Cent, für eingehende Anrufen höchstens 22 Cent verrechnet werden.

Ab 30. August wird dank EU Telefonieren im EU-Ausland nochmals günstiger. Laut der EU-Roaming-Verordnung dürfen für aktive Anrufe mit dem Handy aus dem Ausland maximal 0,46 Euro (netto) verrechnet werden, für erhaltene Anrufe höchstens 0,22 Euro verrechnet werden. Brutto heißt das, dass für getätigte Anrufe maximal 0,55 und für eingehende Telefonate maximal 0,26 Euro gezahlt werden müssen.

Weitere Senkung in einem Jahr

Am 30. August 2009 erfolgt dann die nächste Preisreduktion auf 0,43 Euro (netto) für aktive und 0,19 Euro für erhaltende Gespräche. Die EU-Roaming-Verordnung gilt nur für die Sprachtelefonie, wer also mit dem Handy oder mit einer Datenkarte im Ausland surft kann beim Öffnen der Telefonrechung weiterhin einen Schock bekommen.

Exklusive Mehrwertsteuer

Derzeit dürfen getätigte Handyanrufe maximal 0,49 Euro (netto) pro Minute kosten und empfangene Telefonate 0,24 Euro pro Minute. Die Limits gelten jeweils ohne Mehrwertsteuer, in Österreich wären es also brutto höchstens 0,59 bzw. 0,29 Euro.

Die Telekom-Regulierungsbehörde RTR betonte, dass sie davon ausgeht, dass die Mobilfunker ihre Kunden entsprechend informieren und rechtzeitig ihrer Anzeigepflicht bei der Behörde nachkommen. (APA)

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