Nach Unfall mit vier Toten auf A6: Acht Monate bedingte Haft

21. August 2008, 11:55
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40-Jähriger sicherte Ladegut nicht ausreichend - Mitverschulden des tödlich verunglückten Autolenkers

Eisenstadt  - Nach einem schweren Verkehrsunfall im Jänner dieses Jahres auf der A6 bei Potzneusiedl (Bezirk Neusiedl am See), der vier Todesopfer gefordert hatte, ist ein Lkw-Fahrer heute, Donnerstag, am Landesgericht Eisenstadt zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, Ladegut auf seinem Sattelschlepper nicht ausreichend befestigt zu haben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wie sich im Gutachten des Sachverständigen zeigte, sei die Dämmwolle nicht ausreichend gesichert gewesen. "Es musste zu dem verheerenden Unfall kommen", so Einzelrichter Alfred Ellinger in seiner Urteilsbegründung. Mildernd habe sich die bisherige Unbescholtenheit, das reumütige Geständnis und das Mitverschulden des tödlich verunglückten Autolenkers ausgewirkt.(APA)

 

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