Stimmen: "Das war ein großer Gegner"

20. August 2008, 23:04
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Karel Brückner (Teamchef Österreich): "Ich bin zufrieden. Das war ein großer Gegner, immerhin Weltmeister. Wir waren in der ersten Hälfte sehr aktiv. Schade war das Tor vor der Halbzeit. Ich glaube, das war ein gutes Resultat für uns. So ein Tor (Öczan-Patzer, Anm.) gehört zum Fußball. Jetzt haben wir zehn Tage für zwei Länderspiele. Ich freue mich auf das Arbeiten. Wir haben noch viele Fehler in Kombinationen gemacht. Ich weiß, dass wir noch viel arbeiten müssen. Man kann noch nicht sagen, ob wir auch gegen Frankeich mit denselben Spielern spielen. Ich kenne die Spieler noch nicht so lange."

Marcello Lippi (Teamchef Italien): "Es war nicht leicht gegen eine solche Mannschaft zu spielen, die athletisch und physisch um Einiges stärker ist als unsere. Ich bin aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Es war großartig für mich, wieder dabei zu sein, obwohl es weniger großartig war, als wir 0:2 zurück lagen."

Andreas Herzog (Teamchef-Assistent Österreich): "Mit dem Resultat können wir sehr zufrieden sein. Wir haben aber gesehen, dass es trotzdem noch einiges zu verbessern gibt. Trotzdem wäre mehr drinnen gewesen. Solche Gegentore dürfen nicht passieren. Scharner hat heute solide gespielt. Wir haben ihm gesagt, er soll keine Wunderdinge probieren, sondern seine Stärken, die starke Physis, einbringen."

Friedrich Stickler (ÖFB-Präsident): "Mit einem Punkt beim Weltmeister kann man durchaus zufrieden sein."

Marc Janko (Torschütze Österreich): "Die letzten Tage waren eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe erst am Samstag erfahren, dass ich nachnominiert wurde. Umso überraschter war ich, dass ich gespielt habe. Mir kommt dieses System sicher zugute, aber ich hätte auch in einem anderen System meine Chancen und hoffe, dass ich gegen Frankreich wieder von Beginn an dabei bin."

Ramazan Özcan (Torhüter Österreich): "Dieses Gegentor stellt meine ganze Leistung in den Schatten. In solchen Momenten würde man sich am Liebsten in der Erde eingraben. Aber man muss mental stark sein und weiter an sich glauben. Von den Spielern hat es keine Vorwürfe gegeben - im Gegenteil. Sie haben gesagt, ich soll den Kopf hochhalten."

Emanuel Pogatetz (Torschütze Österreich): "Ich habe Adduktorenprobleme, hoffe aber, dass ich schon bald wieder spielen kann. Mit dem 2:2 können wir zufrieden sein. Es war aber in erster Linie ein Vorsprechen beim neuen Trainer. Das Resultat ist sicher zweitrangig zu bewerten. Ich habe mir vorgenommen, in dieser Saison ein paar Tore zu schießen - auch in der Premier League. Dass es schon so früh losgegangen ist, freut mich."

Paul Scharner (Team-Rückkehrer Österreich): "Es hat schon ein Gespräch zwischen mir, Ivanschitz und Pogatetz gegeben. Bei unserer nächsten Zusammenkunft werden wir uns gleich als erstes mit der gesamten Mannschaft zusammensetzen und gewisse Dinge ausräumen. Bei Wigan habe ich immer Innenverteidiger gespielt, das ist ein anderes Bewegungsmuster. Aber ich bin gleich gut zurechtgekommen."

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