Liu Xiang lehnt zehn Millionen Euro aus Versicherung ab

20. August 2008, 13:09

Geschätzte Verluste der Werbepartner des verletzten chinesischen Leichtathletik-Stars betragen bis zu 300 Millionen Euro

Peking - Chinas verletzter Hürdensprinter Liu Xiang hat nach seinem bitteren Ausscheiden aus den olympischen Leichtathletik-Wettkämpfen eine Versicherungszahlung von umgerechnet zehn Millionen Euro ausgeschlagen. Das berichtete am Mittwoch der halbamtliche China News Service. Das zweitgrößte chinesische Versicherungsunternehmen Ping An hatte der populären Werbefigur eine für ein Jahr gültige Versicherung in Höhe von 100 Millionen Yuan (9,94 Mio. Euro) geschenkt, die im Fall einer Verletzung durch einen Unfall ausgezahlt werden sollte. Nach Prüfung der Ansprüche hatte sich das Unternehmen bereiterklärt, das Geld auszuzahlen, worauf der Sportstar aber dankend ablehnte.

Viele sehen in dem bitteren Ausscheiden, das eine Schockwelle im ganzen Land ausgelöst hat, einen schweren Image- und Wertverlust für die diversen Werbepartner des zugkräftigen Sportlers. Ein Experte schätzte ihren Verlust durch das frühe Ausscheiden des Sportstars auf bis zu drei Milliarden Yuan (298 Mio. Euro) und für den Sportler selbst auf etwa denselben Wert, den die nun ausgeschlagene Versicherungs-Polizze hatte. (APA/dpa)

 

Die Wehleidigkeit in Kulturkritik™
00
21.8.2008, 03:17
Stand nicht irgendwo, dass er auf geschätzten 5qm wohnt, obwohl er schon Millionen scheffelte?

Na, dann hat er eben vor dort zu bleiben ... was soll er in China auch mit so viel Geld?

Geld ist/macht so krank!

Die Weisheit
12
20.8.2008, 17:37

Der Chinese lehnt das Geld doch tatsächlich ab. Ein Sportsmann, kein Werbeplakat! Selten in der heutigen Zeit und daher auch gut, dass derStandard darüber berichtet.

ano xxo
12
20.8.2008, 17:57
...richtig,

und genau das sollst du auch denken.....

myope
02
20.8.2008, 16:56
werbung, werbepartner

werbung,werbung, werbung.

der sport kommt langsam aber sicher zu kurz!

Captain Smoker
00
20.8.2008, 21:27
eigentlich schon länger.

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