54 Prozent aller Spiele in Deutschland von Mädchen und Frauen erworben

20. August 2008, 12:30
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Spiele für Konsolen immer beliebter - Absatz von PC-Spielen dagegen gesunken

Die Computerspieler in Deutschland kehren allmählich dem PC den Rücken und kaufen immer mehr Spiele für Konsolen. Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware am Mittwoch anlässlich der Games Convention in Leipzig mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2008 insgesamt 24,3 Millionen Spiele verkauft. Während Konsolenspiele einen Zuwachs von 27 Prozent verzeichneten, ging der Absatz bei den PC-Spielen um 7 Prozent zurück. Handheld-Spiele waren mit einem Plus von 38 Prozent ebenfalls sehr begehrt.

Immer noch stark

In absoluten Stückzahlen hatten die PC-Spiele hingegen die Nase noch vorn. Während in diesem Segment 11,4 Mio. Exemplare abgesetzt wurden, waren es bei den Konsolenspielen 7,1 und bei den Handhelds 5,8 Mio. Einheiten. Bei den Preisen gerieten die PC-Spiele unter Druck, der Durchschnittspreis sank von 19,05 Euro im ersten Halbjahr 2007 auf jetzt 16,17 Euro. Konsolenspiele kosteten dagegen in den ersten sechs Monaten 2008 durchschnittlich 40,58 Euro nach 33,76 Euro im Vorjahreszeitraum. Die Preise für Handheld-Spiele sanken leicht von 32,07 Euro auf 29,65 Euro.

Marktanteil fällt weiter

Der Marktanteil der PC-Spiele ist Angaben zufolge in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Lag der Wert im Jahr 2004 bei 69 Prozent, ging er in diesem Jahr auf 47 Prozent zurück. Deutlich zulegen konnten vor allem Handheld-Spiele, die ihren Anteil von 4 Prozent in 2004 auf jetzt 24 Prozent steigerten. In diesem Segment konnte die Branche vor allem weibliche Spielefans gewinnen: 54 Prozent aller verkauften Spiele im ersten Halbjahr 2008 wurden von Mädchen und Frauen erworben. (APA/AP)

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