Ertragssteuer-Aufkommen gestiegen

19. August 2008, 13:38
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Die heimischen börsenotierten Unternehmen zahlten im Vorjahr erstmals mehr als drei Milliarden Euro an den Fiskus, Top-Zahler waren neuerlich OMV und Erste Bank

Wien - Die österreichischen börsenotierten Firmen haben 2007 erstmals mehr als drei Milliarden Euro an Ertragssteuern gezahlt. Die Steuerleistung dieser Unternehmensgruppe ist damit gegenüber 2006 um rund 25 Prozent oder 605 Millionen Euro gestiegen, wie das Aktienforum am Dienstag mitteilte.

Im Vergleich zum Jahr 2005 bedeutete dies sogar eine Steigerung um rund 1,1 Mrd. Euro, das entsprach einem Anstieg um rund 56 Prozent. Die größten Ertragssteuerzahler unter den österreichischen börsenotierten Unternehmen waren auch heuer wieder OMV und Erste Bank. Allein diese beiden Unternehmen haben 2007 nach Angaben des Aktienforums fast 947 Mio. Euro an Ertragssteuern entrichtet.

Danach folgen in diesem Ranking Raiffeisen International mit 264,15 Mio. Euro, Verbund mit 217,25 Mio. Euro und voestalpine mit 202,49 Mio. Euro Ertragssteuern auf den nächsten Plätzen. Die weiteren TOP-10 Steuerzahler sind Immofinanz (188,7 Mio. Euro), Böhler Uddeholm (150,56 Mio. Euro), Telekom Austria (115,34 Mio. Euro), Immoeast (109,27 Mio. Euro) und Wiener Städtische (88,43 Mio. Euro). Insgesamt hat das Aktienforum die Geschäftsberichte von 75 börsenotierten Unternehmen untersucht. (APA)

 

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