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Ausdrucksvoll: Ariodante

1. September 2008, 12:28
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Mit "Ariodante" schrieb Georg Friedrich Händel eine seiner besten Opern - Am 16. September 2008 wird sie im Theater an der Wien uraufgeführt. Saison 08|09

Mitten im finanziellen und künstlerischen Chaos des "Londoner Opernkriegs" entstand Ariodante, Georg Friedrich Händels dreiunddreißigste Oper. Unter starkem Konkurrenzdruck von Seiten des "King's Theatre" schrieb Händel für das "Covent Garden" eine seiner besten Opern.

Das Sujet stammt aus dem Epos "Orlando furioso" des italienischen Dichters Ludovico Ariostos. Die Intrige um den Ritter Ariodante hatte bereits vor Händel zahlreiche Komponisten und Autoren inspiriert. Shakespeare etwa griff die Geschichte humorvoll in seiner Komödie "Viel Lärm um Nichts auf".

Händel arbeitete zweieinhalb Monate lang an Ariodante, eine für ihn ungewöhnlich lange Kompositionszeit. Die Musik sowie die sensibel gezeichneten Charakterbilder gehören zum Ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat.

Die Geschichte von Ginevra und Ariodante

Ginevra und Ariodante lieben einander. Doch Polinesso will durch eine Ehe mit Ginevra an die Macht. Er intrigiert gegen das Liebespaar, was Ariodante an den Rand des Selbstmords treibt. Er wird bereits für tot gehalten, als Polinessos Intrige auffliegt. In einem Zweikampf mit Ariodantes Bruder wird Polinesso verwundet und gesteht sterbend seine Schandtat. Am Ende finden die Liebenden, Ginevra und Ariodante, wieder zueinander. Ihrer Heirat steht nichts mehr im Wege.

Mit "Ariodante" schöpfte Händel das künstlerische Potenzial des 1732 eröffneten Royal Theatre Covent Garden voll und ganz aus: Neben Da-capo Arien, Ariosi sowie vier Duetten erklingen auch Chöre und Ballette als integraler Bestandteil der Handlung.

In einer Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Elysées Paris findet am 16. September 2008 die Premiere von "Ariodante" im Theater an der Wien statt.

Ariodante

Einführungsmatinee: 14. September 2008, 11.00 Uhr
Premiere: 16. September 2008, 19.00 Uhr
Reprise: 18., 20., 22., 24., & 26. September 2008, 19.00 Uhr

Karten

Dramma per musica in drei Akten, HWV 33 (1735)

Musik von Georg Friedrich Händel
Text nach dem Libretto Ginevra, Principessa di Scozia
von Antonio Salvi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Inszenierung & Bühne: Lukas Hemleb
Kostüme: Marc Audibet
Licht: Dominique Bruguière
Choreographie: Thomas Stache
Ariodante: Angelika Kirchschlager
Ginevra: Danielle de Niese
Il Re: Luca Pisaroni
Lurcanio: Topi Lehtipuu
Dalinda: Maria Grazia Schiavo
Polinesso: Vivica Genaux
Odoardo: Martin Mairinger
TänzerInnen: Maxime Martin, Pavel Strasil, Magali Lesueur, Audrey Aubert, Liza Alpizar Aguilar, Helga Wretman

Les Talens Lyriques / Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Elysées Paris

  • Szenenfoto mit Angelika Kirchschlager als Ritter Ariodante und Danielle de Niese 
als Genevra.
    foto: alvaro yanez

    Szenenfoto mit Angelika Kirchschlager als Ritter Ariodante und Danielle de Niese als Genevra.

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