Linksprojekt: Bundesweite Kandidatur außer Reichweite

19. August 2008, 11:20

Wenige Tage vor der Abgabefrist kandidieren die Linken nur in Wien und Salzburg - In Tirol, Oberösterreich und im Burgenland wird noch "gekämpft"

Das Linksprojekt hat in Wien und Salzburg genug Unterstützungserklärungen gesammelt. Mitinitiator Hermann Dworczak gibt sich optimistisch, dass die notwendigen Unterschriften bis zur Frist am Freitag auch noch in Tirol und im Burgenland erreicht werden. "In Oberösterreich wird's noch ein harter Kampf", sagt er im Gespräch mit derStandard.at.

Betriebsratsvorsitzende als Spitzenkandidatin

Das Ziel war eigentlich eine bundesweite Kandidatur gewesen. Im Juli gab sich Dworczak noch zuversichtlich, die dafür notwendigen 2.600 Unterstützungserklärungen zu bekommen. Das schaffe man locker, hieß es noch vor einigen Wochen.

In Wien führt Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende der "Kinder- und Jugendbetreuung" die KandidatInnenliste an, gefolgt von Nadir Aykut auf Platz zwei und Dworczak selbst auf Platz drei. Der Salzburger Spitzenkandidat wird Jan Rybek sein. (lis/derStandard.at, 19. August 2008)

 

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Trotzkistische Stalinisten 2 -Cry Hard

Die KPÖ, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ist keine Partei, die diesen Namen verdient. Sie ist ein Torso, mit dem man als normaler Mensch kaum was zu tun haben will, weil man sich diese provinziellen Gemüter nicht antun mag. Aber wenn man sich ihre linksradikalen Kritiker ansieht, merkt man, dass Leute wie Pröbsting, et.al. einfach nur deswegen keine Funktionärsleichen in der KPÖ sind, weil sie sogar für dieses Milieu völlig out of order sind. In diesen Grüppchen und Organisationen wird der persönliche Stalopolitfight zur trotzkistischen Heldentat stilisiert, die in ihrer Blindheit und Impotenz jedes Sowjetfunktionärs würdig ist. Sie haben halt keine Macht, außer der verwirrte Jugendliche in kaputte Freaks mutieren zu lassen.

das ist dermaßen peinlich, dass das selbst einem dworczak auffallen müsste. erstaunlich auch, wer aller mit der aik mittut

Trotzkistische Stalinisten können nichts verändern, sie sind das Symptom politischer Unbeweglichkeit.

Die "Linke" ist tatsächlich links, das heißt die diversen politischen Gruppen wie LSR, SLP, AIK oder wer auch immer da mitmacht, hat eine Haltung. Das ist kurz gesagt linke Politik: Man hat eine Attitüde und nichts als eine Attitüde, und das muss reichen. Es ist an einer Forderung nach Enteignung von Superreichen nichts auszusetzen, als sie eine lobenswerte Haltung darstellt, aber nichts über die Veränderung von Verhältnissen sagen kann. Alles, was die "Linke" sein will, ist Geste, Haltung, Meinung. Aber nicht: Politik. Denn Politik würde bedeuten, amn verzichtet auf seine Attitüde, sondern überlegt sich, was jetzt möglich gemacht werden kann. Die trotzkistischen Stalinisten dagegen wollen den Status Quo erhalten. Der Haltung wegen.

trotzkistische stalinisten?

sie sind ein richtiger "auskenner" (toll, wieviele fremdworte sie in einen satz packen können)...

sind sie vielleicht gar ein klerikalmonarchistischer sozialdemokrat?

Wofür steht die LSR bzw das "Linksprojekt" wirklich?

Kurz gesagt: für einen trotzkistischen Stalinismus, der keinerlei Berührungsängste kennt. Ob mit Antisemitismen a la AIK, Verteidigung des iranischen Atromprogramms oder das Hochhalten von Hizbollah/Nasrallahbildern. Die KPÖ hat gut getan, mit diesen Leuten nichts gemeinsam tun zu wollen. Der krude Antiimperialismus dieser Leute, die das einzig gemeinsame Band zwischen Ihnen darstellt, ist im Wesentlichen dazu da, ihre Klientel zielgerecht auszusuchen: Freaks im Kampf gegen die Realität, die ihren Hass und ihre Wut als gutmenschlichen Universalismus tarnen. Diese "Linken" sind wirklich altmodisch links, das heißt sie haben eine Haltung. Und für sie ist Politik eine Haltung zu haben, mehr nicht.

Destruktive Sektenhysterie

Das Manko des völligen Fehlens - abgesehen von kleinen Gruppen in der SPÖ - einer linksoppositionellen Bewegung abseits des notorischen Sektengeklüngels scheint durch den unakzeptablen Kurs der von Gusenbauer geschädigten und von Faymann Richtung Sumpfpressenpopulismus gesteuerten SPÖ behebbar. Der Unmut und die Empörung vieler Sozialdemokraten und Gewerkschafter erzeugt massiven Druck von links.
Die Okkupation der Initiativen für eine Linkspartei durch hysterische Sektierer vertrieb anfangs nicht nur interessierte, sondern sich auch in Diskussionen einbringende Basisaktivisten, Betriebsräte, aktive Gewerkschafter effizient und erfolgreich. Die nun scheiternde NRW- Kandidatur ist voluntaristisch und ohne inhaltliche Weichenstellung.

Da funkt die Fantasie!

"Der Unmut und die Empörung vieler Sozialdemokraten und Gewerkschafter erzeugt massiven Druck von links."

Auch wenn es hundertmal herbei fantasiert wird. Es bleibt unwahr. Es gibt keinen massiven Druck von "links". Unmut alleine macht noch keinen Druck aus. Genauso wenig wie die voluntaristische "LINKE" eine Bewegung repräsentiert!

Sorry - auch des "Funken" Traum ist ein Hirngespinst. Klar wer jahrelang, alle außerhalb der SPÖ befindlichen Gruppen als Sekten bezeichnet hat, wird sich schwer tun von diesem beinahe zwänglerisch anmutenden Verhalten zu lassen. Damit verperrt ihr euch aber selbst einen klaren Blick auf die Realität.

Aufgepasst Funke! Innerhalb der SPÖ seid ihr die Sekte und man wird euch sukzessive fertig machen.

Falls es meinen Beitrag betreffen sollte, bin ich da aber die falsche Adresse.

zumindest zum teil betrifft es ihr posting. es ist dabei nicht von bedeutung, ob sie vom funke sind oder nicht.

: ) schönen tag!

Wofür steht die LSR wirklich?

Die Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) ist Teil der Liste LINKE und tritt für die völlige Gleichberechtigung für MigrantInnen ein - bei Sprachen an Ämtern und Schulen, Bleiberecht und Wahlrecht!
Die Superreichen kontrollieren die Wirtschaft. Deshalb fordert die LSR: Enteignung der Superreichen! Verstaatlichung der Banken und Konzerne unter Kontrolle der Beschäftigten!
Die LSR (früher ArbeiterInnenstandpunkt) ist seit vielen Jahren eine z.T. maßgeblich an Protesten sowohl gegen imperialistische Kriege als auch gegen Faschisten beteiligt. Verleumdungen der LSR als „antisemitisch“ sind bloß durchschaubare Zwecklügen.
LSR/REVOLUTION-Wahlprogrammentwurf: www.sozialistische-revolution.org/phpwcms/i... 04,0,0,1,0

Wissens,

früher habe ich noch mit Leuten wie Ihnen diskutiert. Dann habe ich gemerkt, dass das aufgrund eingeengter Wahrnehmungsfähigkeit und folglichem Fanatismus Zeitverschwendung ist. Heute empfehle ich lediglich professionelle Hilfe hinsichtlich psychischer und sozialer Störungen.

altbacken und rechts

die lsr koooperiert mit antisemitischen islamisten, bezeicnet die al kaida als "irakischen widerstand" und sammelt für deren bewaffnung. eine langweilige kaderorganisation mit altbackenen pseudorevolutionären slogans, eigentlich eine rechte organiation.

ich bin vor 3 jahren aus der kpö ausgetreten, aber wer für ein linkes projekt in österreich wählen will soll weiss wählen oder die kpö, was ich machen werde.

Zu Wendt

Es gibt viele Gründe, um gegen Pröbsting und seine Psycho-Sekte zu sein, auch andere als jene, die Wendt anführt - aber es gibt - wie Wendt sagt, einige pragmatische Gründe, um diesmal KPÖ zu wählen, auch wenn man - wie die steirische KPÖ - mit den in der Bundes-KPÖ handelnden Personen (Mirko Messner) und der Art, wie dort Politik gemacht wird, nicht einverstanden ist.

viele pragmatische gruende...

.... die beteiligung(?) der kpoe-steiermark mit ihrem populismus, nationalismus und sogar rassismus gehoert eindeutig NICHT zu diesen "pragmatischen" gruenden eventuell die kpoe zu waehlen.

q.

Aufgewärmter 70er-Jahre Sozialdemokratismus

Es gibt gute Gründe KPÖ nicht zu wählen. Ihr offensichtliches Unvermögen in Sachen Aufarbeitung der stalinistischen Vergangenheit, Baiers Geschäftspraktiken, das offenisichtliche Naheverhältnis zu "antinationalen" Gruppierungen ("Stop the bomb"), der Rückfall in ihr altes Muster der TrotzkistInnenhatz, um nur einige zu nennen.

Wer die LSR als Psycho-Sekte abtut, will/kann nicht argumentieren und flüchtet sich in populistisches Denunzieren.

KPÖ und LINKE sind ähnlich. Sie stehen für Reformen. Erste hat sich vom Marxismus verabschiedet. Zweite beschäftigt sich erst gar nicht damit. Beide stehen nicht für radikale Veränderungen. Daran ändern LSR-Sager genau so wenig wie SLP-"Sozialismus".





enteignung von oben ist stalinismus...

vielleicht hätte sich der herr pröbsting mal mit der russischen revolution und konterrevolution ausführlich beschäftigen sollen... (aber bestimmt hat er das und wird mir freundlicherweise antworten).

Nur: diese Diskussion juckt außer die unmittelbar Beteiligten absolut niemanden.

Frage?

Ist es so, dass die Liga für die Sozialistische Revolution für die Zerstörung des Staats Israel eintritt und das iranische Atomprogramm unterstützt?

Warum sollen

MigrantInnen (mit nichtösterreichischer Staatsbürgerschaft) in zwei Ländern wählen dürfen während Österreicher nur in einem Land ihre Stimme abgeben dürfen ? Das find ich irgendwie diskriminierend .

Das find ich irgendwie diskriminierend .

Würde ich vielleicht auch finden, wenn es so wäre.
Ist aber nicht so.

Meine Tochter ist österreichische Staatsbürgerin und
"permanent resident" in Israel und darf dort selbstverständlich an allen Wahlen teilnehmen.

Am besten nicht antreifen

Die LSR tritt vor allem für die Zerschlagung des Staats Israel, für iranische und koreanische Atombomben ein und rief zur Solidariär mit Saddam Hussein auf.

Innenpolitisch profiliert sich durch antisemitische Polemiken gegen die Israelitische Kultusgemeinde.
Das ist wo ultraliks und ultrarechts sich die Hand geben.

hat der herr ringelnatz auch quellen für seine verleumdungen?

Besuchen Sie die Homepage der LSR.

Vielleicht hat der Herr Ringelnatz keine Zeit . . .

aber ich nenne Ihnen gerne die Quellen.
Man gehe auf http://www.sozialistische-revolution.org/, dann auf Standpunkte, dann auf International und dann auf Palästina. Dort können Sie sich dann im Quellen finden austoben:
Beispiel gefällig?
"Dieses Selbstbestimmungsrecht kann nur durch eine sozialistische Strategie verwirklicht werden, die auf eine Zerschlagung des zionistischen Staates . . ."
Ich hab mich dort schon einmal durchgewühlt und es ist mir zu widerlich, um es nochmals zu tun.
Aber Ihnen macht es möglicherweise Vergnügen.

ich bin zwar weder mitglied noch sympathisant der lsr,

aber dummdreiste verleumdungen sind einfach falsch.

falls es dir entgangen ist, die lsr ist eine revolutionäre organisation, die jeden bürgerlichen staat zerschlagen will. nun warum sollte also bei einem eine ausnahme gemacht werden?

mich interessiert aber vielmehr wo die behauptung herkommt - und da würd mich wirklich eine quelle interessieren - dass die lsr solidarisch mit saddam hussein ist/war? vielleicht kann ringelnatz hier helfen?

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