Linksprojekt: Bundesweite Kandidatur außer Reichweite

Wenige Tage vor der Abgabefrist kandidieren die Linken nur in Wien und Salzburg - In Tirol, Oberösterreich und im Burgenland wird noch "gekämpft"

Das Linksprojekt hat in Wien und Salzburg genug Unterstützungserklärungen gesammelt. Mitinitiator Hermann Dworczak gibt sich optimistisch, dass die notwendigen Unterschriften bis zur Frist am Freitag auch noch in Tirol und im Burgenland erreicht werden. "In Oberösterreich wird's noch ein harter Kampf", sagt er im Gespräch mit derStandard.at.

Betriebsratsvorsitzende als Spitzenkandidatin

Das Ziel war eigentlich eine bundesweite Kandidatur gewesen. Im Juli gab sich Dworczak noch zuversichtlich, die dafür notwendigen 2.600 Unterstützungserklärungen zu bekommen. Das schaffe man locker, hieß es noch vor einigen Wochen.

In Wien führt Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende der "Kinder- und Jugendbetreuung" die KandidatInnenliste an, gefolgt von Nadir Aykut auf Platz zwei und Dworczak selbst auf Platz drei. Der Salzburger Spitzenkandidat wird Jan Rybek sein. (lis/derStandard.at, 19. August 2008)

 

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