Operation Takedown: Asien im Visier der US-Filmbranche

19. August 2008, 11:15
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Der US-Filmverband MPAA hat die Polizei in Asien bei der Verfolgung hunderter vermeintlicher Film-Piraten unterstützt

In der groß angelegten, drei Monate dauernden "Operation Takedown" hat die Motion Picture Association Behörden in China, Thailand, Taiwan, Korea und andere asiatischen Staaten bei der Verfolgung von Film-Piraten geholfen. Demnach sollen 461 Personen inhaftiert worden sein, 56 sollen beim Abfilmen im Kino mit einem Camcorder erwischt worden sein.

Schulungen

Die MPAA verstärkt ihre Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Kinobetreibern. In Thailand werden mittlerweile Nachtsichtgeräte in Kinosälen eingesetzt, um das Abfilmen zu verhindern. Der Branchenverband hat zudem in ganz Asien eigene Schulungen durchgeführt, um über Urheberrechte zu informieren und Behörden aufzuklären, woran sie gefälschte Produkte erkennen können.

Vier Millionen gebrannte Disks in China

Laut MPAA wurden alleine in China vier Millionen gebrannte CDs und DVDs beschlagnahmt. In Korea habe man 530.000 urheberrechtlich geschützte Dateien im Web gefunden und entfernt. (red)

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MPAA

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    MPAA hat in einer dreimonatigen Operation Film-Piraten in ganz Asien verfolgt

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