ORF-Sparen: Betriebsrat bezweifelt Fahrplan

18. August 2008, 17:30
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Am Dienstag berät der Zentralbetriebsrat des ORF, wie er mit den Wünschen des Managements für schlechtere Arbeitsbedingungen umgeht

Am Dienstag berät der Zentralbetriebsrat des ORF, wie er mit den Wünschen des Managements für schlechtere Arbeitsbedingungen umgeht: länger arbeiten, ohne Überstunden zu schreiben (zehn Stunden), weniger Zulagen und neue Arbeitsbilder für Videojournalismus. All das "vor dem Hintergrund des rigorosen Sparpakets von 250 Jobs weniger und 50 Millionen Euro Einsparung im Personal für 2009", sagt Betriebsratschef Gerhard Moser.

ORF-Chef Alexander Wrabetz wolle vor der Klausur des Stiftungsrats zur künftigen Unternehmensstrategie Mitte September verhandeln. Doch erst am 22. September behandelt der Zentralbetriebsrat die Pläne grundsätzlich in einer Klausur. Davor "kann es nur ein erstes Aufeinandertreffen geben" , sagt Moser. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 19.8.2008)

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