Medwedew droht Aggressoren mit "vernichtender Antwort"

18. August 2008, 14:05
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"Wir werden es niemals hinnehmen, dass jemand glaubt, unsere Bürger straflos töten zu können"

Kursk - Nach dem Krieg gegen Georgien hat der russische Präsident Dmitri Medwedew Angreifern mit einer "vernichtenden Antwort" gedroht. "Wir werden es niemals hinnehmen, dass jemand glaubt, unsere Bürger straflos töten zu können. Wer das erneut versucht, wird eine vernichtende Antwort bekommen", sagte Medwedew am Montag vor Weltkriegsveteranen in der Stadt Kursk. Dort hatte vor 65 Jahren eine der größten Panzerschlachten des Zweiten Weltkriegs stattgefunden. Russland habe für einen Gegenschlag alle notwendigen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mittel, ergänzte Medwedew.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) beklagte unterdessen, dass der Organisation bisher der Zugang ins umkämpfte Südossetien verweigert worden sei. IKRK-Präsident Jacob Kellenberger habe am Morgen in die von Georgien abtrünnige Region reisen wollen, sagte ein Rot-Kreuz-Vertreter im Moskau. Kellenberger sei aber nicht die notwendige Genehmigung erteilt worden. Er wolle sich am Dienstag im Gespräch mit Außenminister Sergej Lawrow um die Einreiseerlaubnis bemühen. Auch andere nicht staatliche Organisationen haben über Schwierigkeiten berichtet, der Zivilbevölkerung in Südossetien Hilfe zukommen zu lassen. (APA/Reuters)

 

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