Meinungsforscher: Schwarz-Blaues Risikopotential

21. Februar 2003, 12:51
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Plasser: Scheitern wäre Ende der FPÖ - Baco: Warum wurde gewählt?

Wien - Der Meinungsforscher Fritz Plasser sieht ein Risikopotential sowohl für ÖVP als auch für FPÖ, sollte es wieder zu einer schwarz-blauen Koalition kommen. Wobei, "wenn das scheitert, würde ich soweit gehen zu sagen, unter Umständen könnte das das definitive Ende der FPÖ sein". So dramatisch stelle sich die Risikosituation für die ÖVP nicht dar. Hier seien es in erster Linie wahlpolitische Risken, die eingegangen würden, zum anderen die persönliche Glaubwürdigkeit und Attraktivität des Bundeskanzlers, erklärte Plasser im Radio-"Mittagsjournal"des ORF am Freitag.

Der Meinungsforscher Uwe Baco vom Linzer market-Institut sagte, es stelle sich die Frage, warum überhaupt gewählt wurde. Dies sei aus der Sicht von schwarz-blau eine "nicht beantwortbare Frage, der intensiv ausgewichen werden wird. Der zweite Punkt ist, warum es so lange dauert, bis wieder schwarz-blau vor der Tür steht". (APA)

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