Geburtsgröße beeinflusst Brustkrebsrisiko

21. Februar 2003, 11:57
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Schwedische Studie belegt Wahrscheinlichkeit

London - Frauen, die bei der Geburt besonders groß waren, erkranken bis zum 50. Lebensjahr ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Untersuchung, bei der die Daten von 5.000 Frauen ausgewertet wurden, die zwischen 1915 und 1929 geboren wurden. Dabei stellten die ForscherInnen einen Zusammenhang fest zwischen Geburtsgröße und der Wahrscheinlichkeit, vor der Menopause an Brustkrebs zu erkranken, wie das "British Medical Journal" berichtet.

Wachstumsgeschwindigkeit

Dieses Risiko hing weniger vom Geburtsgewicht ab als vielmehr von Körpergröße und Kopfumfang. Zusätzlich erhöhte auch eine kürzere Schwangerschaftsdauer die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Brustkrebs vor der Menopause. Die ForscherInnen vermuten daher, dass vor allem die Wachstumsgeschwindigkeit des Fötus Einfluss auf eine spätere Entstehung von Brustkrebs hat. Eine Korrelation zwischen Größe bei Geburt und der Entwicklung von Brustkrebs nach der Menopause stellten die ForscherInnen dagegen nicht fest. (APA/AP)

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