Erste skeptische Stimmen zu Schwarz-Blau von FPÖ

21. Februar 2003, 11:37
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Schnell: Speziell durch Situation im Bundesland

Salzburg - Die Mehrheit der Salzburger FPÖ stehe der schwarz-blauen Koalition skeptisch gegenüber, was allerdings auf die spezielle Situation in Salzburg zurückzuführen sei, erklärte FP-Landesparteiobmann Karl Schnell am Freitag auf Anfrage der APA. Er habe bei der letzten Parteileitungssitzung die Wohlmeinung eingeholt und da habe sich der Großteil gegen die Koalition mit der ÖVP ausgesprochen. "Das dürfte allerdings auf Grund der speziellen Situation in Salzburg zurück zu führen sein", so Schnell in Anspielung auf etwaige Neugründungstendenzen in seiner Landesgruppe.

"Man kann nicht eine Koalition mit jemandem eingehen, wo der Partner versucht, in die FPÖ einzugreifen." Einige Teile der ÖVP versuchten in Salzburg eine Neugründung beziehungsweise Spaltung der Freiheitlichen zu betreiben, meinte der Salzburger FP-Landesparteichef, was sich natürlich niedergeschlagen habe. (APA)

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