Neuer "Woody Allen": Geteiltes Echo

18. August 2008, 13:05
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Von verhalten bis überschwänglich: "Los Angeles Times" über "Vicky Cristina Barcelona": "Das ist nicht die Rückkehr von Woody Allen"

New York - Der neueste Film von Regie-Altmeister Woody Allen (72) ist in den USA auf ein geteiltes Echo gestoßen. Die erotische Komödie "Vicky Cristina Barcelona" mit Scarlett Johansson, Penélope Cruz und Javier Bardem bekam zu ihrem Start am Wochenende sowohl verhaltene wie auch überschwängliche Kritiken. "Das ist nicht die Rückkehr von Woody Allen", befand etwa die "Los Angeles Times" knapp, während die "Chicago Sun" jubelte: "Ein echtes Comeback - eine romantische Komödie, die beste Sommerunterhaltung mit ernsten Untertönen verbindet."

Woody Allens 40. Film

In seinem 40. Film erzählt Allen von zwei amerikanischen Studentinnen (Johansson und Rebecca Hall), die auf einem Sommertrip nach Barcelona in heftige erotische Turbulenzen geraten. Ihre Begegnung mit dem attraktiven Künstler Juan Antonio (Bardem) und dessen Ex-Frau Maria Elena (Cruz) führt zu einer Reihe von emotionalen Verwicklungen.

"Woody Allen mag (genau wie wir alle) froh über seine kreative Wiederauferstehung sein, aber es ist immer noch derselbe mürrische Clown, der (...) behauptet, Zynismus sei nur eine andere Art von Realität", schrieb die "New York Times". Die Zeitung "USA Today" lobte dagegen den leichten Ton der Komödie: "Der Film ist so aufregend, prickelnd und schön wie eine Sommerromanze in einer exotischen Stadt." Wann der Film in die österreichischen Kinos kommt, steht noch nicht fest. (APA/dpa)

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