Was drinnen steckt

25. August 2008, 09:11
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ÖsterreicherInnen zeigen sich laut Umfrage beim Einkaufen bewusst - Beinahe die Hälfte prüft die Nährwert-Infos auf den Verpackungen

Wien - KonsumentInnen wollen wissen, was in Lebensmitteln steckt, die sie kaufen: Jede/r zweite ÖsterreicherIn achtet heute bei verpackten Lebensmitteln häufiger auf die Nährwertangaben als noch vor zwei Jahren. Das geht aus einer Online-Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Allerdings verstehen nur 42 Prozent der ÖsterreicherInnen die Nährwertangaben "meistens".

52 Prozent können demnach nur teilweise sowie sechs Prozent gar nichts mit den Angaben anfangen. Die Umfrage wurde im April 2008 unter 28.253 Personen in 51 Märkten in Europa, im Raum Asien-Pazifik, in Nordamerika und im Nahen Osten durchgeführt.

Generell werden die Nährwertangaben eher selten kontrolliert: Nur jeder zehnte Österreicher tut dies bei jedem Einkauf, weltweit ist es ein Viertel der Konsumenten. Elf Prozent der Österreicher gaben an, nie die Informationen zu prüfen.

Vertrauen dennoch groß

"Die Österreicher vertrauen Produzenten und Handel anscheinend sehr stark, während es in anderen Ländern wie in Nordamerika scheinbar zur Routine gehört, die Nährwertangaben zu lesen", so der Geschäftsführer von Nielsen Österreich, Martin Prantl. Wird ein neues Produkt gekauft, beschäftigen sich immerhin 44 Prozent der heimischen Bevölkerung mit den Angaben. Ein Viertel kontrolliert die Nährwerte, wenn bestimmte Produkte gekauft werden und 16 Prozent, wenn sie auf Diät sind.

Am meisten interessieren die ÖsterreicherInnen Fett, Zucker und Kalorien sowie Konservierungsstoffe: So kontrolliert z. B. die Hälfte der Befragten bei jedem Einkauf die Fettangabe. 47 Prozent achten immer auf die angegebene Menge an Zucker - damit liegt in Österreich das "süße" Interesse über dem EU-Durchschnitt. International gesehen hat dagegen die Aufmerksamkeit für Konservierungsstoffe die für Zucker bereits überholt. (APA)

 

  • Besonders auf Fett- und Zuckermengen wird geprüft.
    Foto: APA

    Besonders auf Fett- und Zuckermengen wird geprüft.

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