Kartoffeln gegen Bier

18. August 2008, 12:02
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Tauschgeschäfte im Pub: Seit der Finanzkrise zahlen immer mehr BesucherInnen im ostenglischen Edgefield mit Naturalien

London - Wem es im ostenglischen Edgefield an Barem fehlt, der muss trotzdem nicht auf sein Feierabend-Bier in der Dorfgaststätte verzichten. Das Pub "Pigs" lässt sich Getränke auch in Naturalien wie Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gefangene Fische oder eigenhändig erlegte Kaninchen bezahlen, wie Chefin Cloe Wasey sagt. "Wenn Sie etwas anbauen, züchten, jagen oder fischen, das unser Menü bereichern könnte, bringen Sie es mit und wir kommen ins Geschäft", steht auf einem Schild am Eingang des Lokals.

Die Möglichkeit, Bier gegen Kartoffeln, Fleisch oder andere Produkte zu bekommen, gibt es laut Wasey bei ihr schon seit fast zwei Jahren. "Aber so richtig läuft es erst seit Auftreten der Finanzkrise", fügt sie hinzu. Die Lokalbetreiberin profitiert nach eigenen Worten ebenfalls von den Tauschgeschäften. Abgesehen davon, dass Lebensmittel auf diese Weise preiswerter zu haben seien, seien die heimischen Erzeugnisse oft besser als das Angebot im Supermarkt. (APA/AFP)

 

 

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    Bier kann man im ostenglischen Edgefield nicht nur gegen Bares trinken.

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