Anprobe, passé

18. August 2008, 09:37
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Ein virtueller Spiegel zeigt per Knopfdruck, welches Kleidungsstück am besten steht - ganz ohne langwieriges Aus- und Anziehen

Berlin - Langwierige Kleideranproben in engen, stickigen Kabinen könnten bald der Vergangenheit angehören. Möglich macht das ein virtueller Spiegel, den ForscherInnen des Berliner Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik auf der Internationalen Funkausstellung - 29. August bis 3. September - erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Per Knopfdruck können die KäuferInnen dann ohne Aus- und Anziehen sehen, ob das Hemd in grün oder blau, mit Streifen oder Karo bessersteht. Die KundInnen müssten dafür mit dem von ihnen ausgewählten Kleidungsstücken vor einem Display stehen, über dem eine Kamera angebracht ist, teilte das Institut am Donnerstag mit.

Die Kamera filmt und registriert die Bewegung der Kleidung. Die Bildverarbeitung erfolgt in Echtzeit. So erhalten die KundInnen den Eindruck, jede Bewegung und jeder Faltenwurf spiegelt sich direkt auf dem Display wider, wie bei einem richtigen Spiegel. Über ein Touchscreen können die verschiedenen Designvarianten und Farben des Hemdes oder T-Shirts ausgewählt werden, die dann wie bei Computergrafiken auf den virtuellen Stoff projiziert werden. (APA/dpa)

 

 

 

 

  • Lästiges Anprobieren in Umkleidekabinen könnte bald der Vergangenheit angehören.
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    Lästiges Anprobieren in Umkleidekabinen könnte bald der Vergangenheit angehören.

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