WestLB-Zuwachsanleihen

18. August 2008, 08:50
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Marktunabhängige Renditechancen - Von Walter Kozubek

Nach den Zuwachsanleihen mit sechs und 1,5-jähriger Laufzeit, die bereits an Börsen und außerbörslich gehandelt werden können, bietet die WestLB nun eine Zuwachsanleihe mit dreijähriger Laufzeit zur Zeichnung an.

Die Zuwachsanleihe Nr. 33 mit sechs Jahren Laufzeit, ISIN: DE000WLB63Y2, fällig am 13.8.14, verspricht für die ersten drei Laufzeitjahre einen Zinskupon in Höhe von fünf Prozent. Am Ende der letzten drei Jahre wird die Höhe des Zinskupons bei sechs Prozent liegen.

Die Zuwachsanleihe Nr. 34 mit Laufzeit bis 26.2.10, ISIN: DE000WLB63Z9, kann noch bis 22.8.08 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent gezeichnet werden. Der Zinskupon für das erste Laufzeitjahr liegt bei 4,50 Prozent, für das restliche halbe Lauf-zeitjahr beträgt er 5,50 Prozent pro Jahr. Klarerweise wird der Zinskupon für die sechs Monate des zweiten Laufzeitjahres nur die Hälfte eines Jahreskupons ausmachen.

Auch die WestLB-Zuwachsanleihe mit der Nummer 35, ISIN: DE000WLB64A0, kann noch bis 22.8.08 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent des Nennwertes gezeichnet werden. Der Zinskupon nach dem ersten Laufzeitjahr wird 4,75 Prozent betragen, nach dem zweiten Jahr werden fünf Prozent und nach dem dritten Jahr 5,50 Prozent ausgeschüttet.
Am Ende der Laufzeit werden alle Anleihen mit 100 Prozent ihres Nennwertes zurückbezahlt. Stückzinsen werden anteilig berechnet. Die Anleihen können jeweils an den Kuponterminen von der WestLB gekündigt werden.

Eine Kündigung wird dann erfolgen, wenn die Anleihe an einem Kündigungstermin mehr als 100 Prozent wert sein wird. Somit kann man bei fallenden Zinsen davon ausgehen, bereits vor dem geplanten Ende der Laufzeit wieder über seinen Kapitalensatz verfügen zu können, da die Anleihe in diesem Fall mit ihrem vollständigen Nennwert getilgt wird.

ZertifikateReport-Fazit: Bei den WestLB-Zuwachsanleihen, die Zinskupons ohne Abhängigkeit von der Kursentwicklung eines Basiswertes verbriefen, handelt es sich eigentlich um klassische Anleihen, die mit gestaffelten Zinskupons versehen sind. Da ja auch Zertifikate aus rechtlicher Sicht den „Teilschuldverschreibungen" zugezählt werden, sind auch diese kapitalgarantierten Anleihen den Anlagezertifikaten zuzuordnen.

 

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