Iran bietet befreundeten Ländern Satelliten-Transport an

18. August 2008, 17:03
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Nach einem Testflug soll demnächst der erste eigene Satellit mit Namen "Omid" ins All geschossen werden

Teheran - Nach dem erfolgreichen Test einer Trägerrakete hat der Iran anderen muslimischen Ländern den Transport von Satelliten ins Weltall angeboten. Die Islamische Republik wolle befreundete Staaten bei der Verwirklichung von Weltraumprojekten unterstützen, sagte der Chef des Raketenprogramms, Reza Taghipur, am Montag. Nach Angaben der Regierung war Präsident Mahmoud Ahmadinejad beim Start der Rakete anwesend. Der Staatschef habe den Countdown am Sonntag persönlich heruntergezählt.

"Hoffnung"

Der Iran will demnächst seinen ersten eigenen Satelliten mit Namen "Omid" (Hoffnung) ins All schießen. Die USA und Russland hatten sich zu Beginn des Jahres nach ähnlichen Tests besorgt über dass iranische Weltraumprogramm gezeigt. Die Raketentechnologie für Satelliten kann auch zum Transport von Atomwaffen genutzt werden. Der Iran bestreitet bei seinem Raketen- wie auch seinem Atomprogramm militärische Absichten. Wegen des umstrittenen Atomprogramms haben die UN bereits dreimal Sanktionen gegen das Land verhängt. (APA/Reuters/red)

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    Mit dieser Langstreckenrakete will der Iran seinen Satelliten "Omid"  und jene von befreundeten Staaten ins All heben.

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