Da haben wir es wieder Schwarz vor Weiß

17. August 2008, 17:51

Der Sprintsieg Usain Bolts ist nur ein weiterer Beweis: Laufen bleibt eine Domäne dunkelhäutiger Athleten.Das 100-m-Finale lief zum fünften Mal ohne Weiße ab, alle Weltrekorde sind in schwarzer Hand. Kein Zufall

Usain Bolt, man muss es leider sagen, hat an David Hasselhoff erinnert. Und an eine TV-Serie mit einem schwarzen Auto in der zweiten Hauptrolle. Wenn's brenzlig wurde, betätigte Hasselhoff den "Turbo Boost" und sagte: "Kitt, gib mir alles." Und schon beschleunigte das Auto, auf dass alle anderen das Nachsehen hatten. Auf genau so ein Knopferl hat auch Usain Bolt gedrückt. Dann breitete der Jamaikaner die Arme aus, klopfte sich mit der rechten Hand auf die Brust. Und so lief er über die Ziellinie, zum Olympiasieg über die 100 Meter, zum Weltrekord.

9,69 Sekunden. Der Sprint bleibt in jamaikanischer Hand. Ab 2005 Asafa Powell (erst 9,77, dann 9,72), seit heuer Usain Bolt, der seine Marke vom Mai (9,72) am Samstag um drei Hundertstel verbesserte und sich bald weiter steigern und hohe Prämien kassieren kann. Doch zum ersten Mal gewann Jamaika olympisches Sprintgold. So oder so bleibt das Laufen eine Domäne dunkelhäutiger Athleten. Für Weiße gilt: "Dabeisein ist alles." Zum fünften Mal en suite lief das 100-m-Finale ohne weiße Beteiligung ab. Seit 1960, als der Deutsche Armin Hary in Zürich handgestoppte 10,0 lief, hat kein Weißer zum Weltrekord hingeschnuppert. Die besten zweihundert Sprintzeiten gehen auf das Konto schwarzer Läufer, unter den besten sechzig Sprintern aller Zeiten findet sich kein einziger Weißer.

Früher galt es generell als politisch unkorrekt, Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß zu thematisieren, schwarze Dominanz in diversen Sportarten wurde mit einer Art "Ghetto-Theorie" erklärt. Es hieß, der Sport stelle für Dunkelhäutige ein soziales Sprungbrett dar, sie hätten mehr und größere Beweg-Gründe. Doch längst stammen viele schwarze Sportler aus der Upper Class. Und längst wird offen diskutiert und gibt es Studien darüber, was die Vorzüge von Läufern mit afrikanischen Wurzeln sein könnten.
Sir Roger Bannister, der 1954 als Erster die Meile unter vier Minuten lief und später als Neurologe in Großbritannien Anerkennung fand, hatte bereits 1995 bei einer Fachtagung für Aufregung und Proteste gesorgt. Er sagte, er nehme in Kauf, politisch unkorrekt zu sein, wolle aber auf Folgendes hinweisen: "Schwarze Sprinter und ganz allgemein schwarze Athleten haben natürliche anatomische Vorteile." Dreizehn Jahre danach ist Bannister durch Rekord- und Siegerlisten bestätigt. Die Zeiten, da der Italiener Pietro Mennea über 200 Meter dominierte, die Zeiten, da sich die Briten Ovett und Coe auf den Mitteldistanzen duellierten, sind längst gelaufen.

Jeder Weltrekord, von jenem über 100 Meter bis zu jenem im Marathon, gehört einem Läufer mit afrikanischen Wurzeln. Die Kenianer und die Äthiopier sind über Mittel- und Langstrecken beinah unangefochten, die besten Sprinter haben ihre Wurzeln in Westafrika. Die Vorfahren der meisten dunkelhäutigen US-Amerikaner wie auch die Vorfahren der meisten Kariben stammen aus Nigeria und Liberia. Der einzige Weiße, der seit Jahren laufend an der Spitze mitmischt, ist Jeremy Wariner (USA), über 400 Meter mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger 2004. Tatsächlich eine echte Ausnahme-Erscheinung - Wariner ist 1,87 Meter groß und wiegt 67 Kilogramm.

Da Dänen, dort Kenianer

Der Schwede Bengt Saltin, Leiter des Kopenhagener Zentrums für Muskelforschung und eine große Nummer in der Wada (Weltantidopingagentur), hat in den 90ern vergleichend geforscht. Dänen auf der einen Seite, Kenianer auf der anderen. Die Höhe allein, in der Kenianer aufwachsen, fand Saltin heraus, bringe ihnen keinen Vorteil punkto Sauerstoffverbrauch. Dass afrikanische Läufer später ermatten, hänge mit einem Enzym zusammen, das die Produktion von Milchsäure bremst bzw. ihren Abbau beschleunigt. In ermüdeten kenianischen Muskeln sammelte sich die Milchsäure langsamer als in dänischen. Saltins Schluss: "Afrikaner können mit gleicher Sauerstoffmenge um zehn Prozent weiter laufen als Europäer." Das Magazin Science zitierte Saltin mit: "Ich glaube, es sind die Gene."

Sportmediziner an der TU München haben im Jahr 2000 erstmals eine Liste von Genen erstellt, die die sportliche Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Damals umfasste die Liste dreißig, jetzt umfasst sie 160 Gene. Kein Wunder, dass Kundige bald mit Gendopingfällen rechnen. Freilich müssen Fahnder auch auf Fälle wie jenen des finnischen Langläufers Eero Mäntyranta gefasst sein, der nur 1,70 Meter groß, aber in den 60ern dreimal Olympiasieger war. Zwanzig Jahre später wiesen Molekularbiologen bei ihm und vielen Verwandten eine Genmutation nach, deretwegen die Anzahl roter Blutkörperchen erhöht war, was den Sauerstofftransport beschleunigt.

Da Regel, dort Ausnahme

Etliche Studien setzen sich mit mehr oder weniger Offensichtlichem auseinander. Kenianer haben demnach längere und dünnere Beine, allein auf den Waden im Schnitt um 400 Gramm weniger Fleisch als Europäer. Westafrikanische Sprinter wiederum können im Vergleich mit Europäern über dichtere Knochen, schmalere Hüften, dickere Oberschenkel, leichtere Waden und längere Beine verfügen. Usain Bolt tanzt da ein wenig aus der Reihe. Seine langen Beine sind auffällig, für einen Sprinter ist er sehr groß (1,96 m), sein Körpergewicht (86 kg) und die Oberschenkeldicke muten durchschnittlich an.

Dunkelhäutige Sprinter besitzen dem Vernehmen nach im Schnitt mehr schnelle Muskelfasern (67 Prozent) als weiße Sprinter (60). Kenianische Langstreckenläufer verfügen über bis zu 90 Prozent langsame, ausdauernde Muskelfasern. Wobei zuletzt etliche Wissenschafter herausgefunden haben wollen, auch im Langstreckenlauf seien schnelle Muskelfasern vonnöten, klingt logisch angesichts der Tatsache, dass schnelle Marathonläufer auf ein Kilometermittel unter drei Minuten kommen.
Olympiasieger Bolt, der am Donnerstag 22 Jahre alt wird, verbesserte sich selbst binnen Jahresfrist um 0,35 Sekunden. Derart überlegen war er in einer Disziplin, in der es auf Hundertstel ankommt, dass vielen im Pekinger Nationalstadion nicht nur Herr Hasselhoff einfiel. Sondern eine Szene, die fast so alt ist wie die TV-Serie. Usain Bolt hat an Ben Johnson erinnert, der 1988 gedopt 9,79 lief. Auch das muss man leider sagen. (Fritz Neumann aus Peking - DER STANDARD PRINTAUSGABE 18.8. 2008)

 

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Ansei 
23.10.2008 13:46

Ich lief einmal gegen einen afrikanisch Aussehenden zum Zug um die Wette. Ich hatte gewonnen (und bin ein so genannter und noch dazu kleiner Weißer).

Dieser Artikel könnte mit "Neumanns Vermutungen" übertitelt werden. Deshalb bin ich für eine Trennung journalistischer Disziplinen.

Und warum sollten die Muskeln besserer Sprinter nicht besser sein, als jene schlechterer? Haben Österreicher ein Schifahrer-Gen oder besserere Trainingsbedingungen?

floehli
26.08.2008 09:36
http://no-racism.net/article/2652/

so viel dazu...
welche zeitung soll mensch eigentlich noch lesen fragt sich...derstandard jedenfalls ist zum spritzen...wie der rest des österreichischen journalismus auch.

Roland S.
20.08.2008 17:26
Eins is fix - die schlechtesten Fußballspieler hat Österreich.

Vielleicht auch genetisch bedingt?

Wir sollten uns bei den Minigolf-EMs einschreiben...

Der sich den Wolf tanzt 
20.08.2008 01:07
die schwarzen haben ja auch einen längeren johannes...

wogegen die asiaten sehr kurz angebunden sind.

emma goldman
20.08.2008 09:53

meschugge

Die Wehleidigkeit in Kulturkritik™ 
20.08.2008 02:38
Was stimmt, stimmt eben.

Wiewohl es Ausnahmen geben dürfte.
Weil das mit dem Nasenspruch stimmt sicher nicht wirklich.
Oder ist meine Nase DESHALB so gemein groß ausgefallen?

myope
20.08.2008 16:47
doch, doch.

der nasenspruch stimmt.
nur bei ihnen ist es die brühmte ausnahme!

peter schmidt
19.08.2008 02:42
interessant aber auch

das ursprünglich die amerikanischen schwarzen die schnellsten waren. während jetzt eigentlich laufend die sprinter aus den karibik inseln dominieren.


hingegen habe ich noch nie einen farbigen radfahrer gesehen.

emma goldman
19.08.2008 20:01

doch gabs schon 1984 ich weiss nicht mehr wie der hieß, er wurde damals zweiter hinter seinem landsmann im verfolgungssprint.

Dante Alighieri
19.08.2008 19:39

Hat natürlich auch kulturelle Gründe. Im Sport herrscht ja oft eine starke ethnische Segregation, siehe US-Profisport: im Eishockey gibts so gut wie gar keine Schwarzen, im American Football unzählige. Und das obwohl die athletischen Anforderungen teilweise nicht sooo verschieden sind. Hängt einfach damit zusammen dass man als schwarzer Jugendlicher halt nicht Eishockey spielt (da würde man oft blöd angeschaut werden), sondern Football.

LL MM
19.08.2008 22:41

So gut wie keine Schwarzen ist jetzt übertrieben. Hängt auch damit zusammen, wo die meisten Spitzenspieler herkommen und das sind meistens die Gebiete, die einen nicht so großen Anteil an Schwarzen aufweisen. Sehr viele der besten Profis kommen ja überhaupt aus Kanada. Man beobachtet ja manchmal ein interessantes Phänomen: Je südlicher das Team angesiedelt ist, desto mehr Kanadier gibt es dort. Stimmt zwar nicht immer, aber wenn man die Anaheim Ducks anschaut, so ist das nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Aber natürlich spielt das, was Sie schreiben eine große Rolle. Ich würde es aber nicht Segregation nennen, sondern die Kinder und Jugendlichen suchen sich die Sportarten aus, wo es Vorbilder gibt, die mit ihnen etwas gemein haben.

peter schmidt
19.08.2008 02:36
ich glaube ja auch das da was dran ist an dem biologischen kleinen utnerschieden.

Interessant das aber doch in vielen speed bewerben und auch kurzstrecken schwimmen häufig japaner stark sind. meist ist über 100 meter laufen der schnellste nicht dunkelhäutige ein japaner. obwohl doch meiner laienhaften anschauung japaner geradezu die unglücklichsten körper für solche aktivitäten haben.

munze
18.08.2008 16:03

Nicht wenige Postings unterstellen dem Author dieses Artikels Rassismus. Um diese Vorfürfe zu untermauern schlage ich diejenigen deshalb, täglich stundenlang zu trainieren und sich auf die nächste Olympia vorzubereiten. Dort können Sie den Afrikanischen Athleten gegenübertreten und mit einem Sieg alle Schwarz/Weiße Theorien wiederlegen. Der Österreichische LA-Verband wird sich freuen.

Romeo Goldboy  
18.08.2008 15:14
Genitalbereich

Also schwarze Männer haben ein größeres Glied als weiße Männer.

Wenn das Glied beim Laufen exakt zu 0,5 % erregt ist, man nennt das wissenschaftlich auch den Hyperexeto-Causal-Adhäsionszustand, dann zieht das zu 0,5% erregte männliche Glied den dazugehörigen Mann wie eine Lokomotive nach vorne.



Die Wehleidigkeit in Kulturkritik™ 
20.08.2008 02:40
suhuper witzig!

weiheiter so!
oder zu echt fett gehen!

Brenner1
18.08.2008 13:52
Hab mal gelesen,

schwarze haben elastischere Sehnen.
Messungen ergaben, dass dadurch beim Laufen mehr Energie in der Sehne gespeichert und wieder abgegeben wird. Es wir also bei gleicher Muskelleistung eine höhere Sprungkraft erreicht. Sehr gutes Beispiel dafür sind auch Basketballspieler, oder die hüpfenden Massai. Vermutlich hängt das auch mit den Klimabedingungen zusammen. Bei der kaukasischen Rasse hat sich bei der Beingestaltung anscheinend eher ein für kaltes Klima günstiges Volumen/ Oberflächen - Verhältnis durchgesetzt (400g mehr Fleisch auf der Wade lt. Artikel). Bei afrikanischen Rassen hingegen konnte sich das schnellste Modell etablieren.

Roland Rabe 
18.08.2008 16:50

vor allem hat man tausende jahre in der afrikanischen Steppe anders gejagt als in den kalten europäischen Wäldern. Wer hierzulande schnell lief hatte wohl nur schnell gebrochene Füße....

Gary Grantscherbn
20.08.2008 07:57

und in der Masai Mara musste er den Löwen entfliehen, oder? Oder mit Geparden um die Wette laufen?

emma goldman
18.08.2008 15:03

ja die basketballer.

in den 40ern hat man auch geschrieben, dass die juden besondes prädestiniert für baskettball wären.
die interpretationen ändern sich je nach der konjunktur. glauben sie doch nicht alles was so geschrieben wird.
oder nehmen sie an dass es ein russisches schach gen, oder osteuropäischzes gewichtheber gen gibt ?
die platzierungen würden ja dafür sprechen. nur komisch dass man hier nicht nach biologischen erklärungen sucht.

myope
20.08.2008 16:55
jaja. die sportlichen juden!

was soll das jetzt?

jeder der augen hat, sieht einen gewissen unterschied in der anatomie versch. rassen. keingewachsene, großgewachsene, ....

rassismus im negativem sinne ist das nicht.


emma goldman
20.08.2008 18:36

wissen sie das gar nicht ?
viele amerikaner jüdischer konfession waren früher in amerika im sport sehr erfolgreich vertreten.
viele boxer gabs da: max baer etc.,
und im basketball war dies im besonderen der fall und wurde breit diskutiert.

"At different times in our country's history, ethnic groups gravitate towards different sports. Check out NY newspapers sports sections from the turn of the century in 1890 on and see the shifts. Irish dominated boxing, later Italians and Jewish fighters were very prominent. In the 30's Jewish basketball players were considered the dominant most skilled players much like black players are today."

LL MM
18.08.2008 23:32

Sie dürfen aber hier nicht das, was in dem Artikel geschrieben steht, mit dem Blödsinn vergleichen und in einen Topf werfen, was irgendjemand in den 40er Jahren von sich gegeben hat.

Was ich da eigentlich sagen will: Wenn man es schaffen würde, die 100 talentiertesten weißen und die 100 talentiertesten schwarzen Sprinter zu erkennen, würden aus diesem "Pool" wohl mehrheitlich die Schwarzen erfolgreich sein. Was aber nicht ausschließen kann, dass nicht der eine oder andere Weiße trotzdem ganz vorne landen würde.
Mittlerweile ist es ja schon so, dass weiße Sportler schon von vorneherein w. o. geben und auf andere Disziplinen/Sportarten ausweichen oder sich das Training schon gar nicht mehr antun.

emma goldman
19.08.2008 20:09

das sind nur hypothesen, die auf einem naiven empirismus gründen.

wirkliche tests müssten kinder testen z.b. im alter von 6 7 etc. oder nicht-sportler. Meist, wie kürzlich in Arte zu sehen, als powell und takahara? in japan einigen tests unterzogen wurden, werden ab nur bereits fertige athleten getestet.

wie erklären sie sich, dass eine hochqualifizierte sportnation wie kuba, wo immer mal ein star, etwa sotomayor hervorging und obwohl viele von der insel die gleichen vorfahren haben wie jamaika oder kuba, keinen sprinter hervorgebracht haben.
die besten zeiten die afrikaner, also sprinter aus ghana oder nigeria liefen qaren heuer bei der olympiade 10,20 bzw. 10, 30. also warum sind die schwarzen so langsam ?

LL MM
19.08.2008 22:25

Herrgottnochmal. Ich habe doch nie behauptet, dass es genügt, eine dunklere Hautfarbe zu haben bzw. Vorfahren in Westafrika zu haben.

Natürlich benötigt es auch professionelles Training. Die Ziele des kubanischen Sports sind halt ein wenig andere als die des jamaikanischen. Fast alle Medaillen (AFAIK außer einer) wurden in der Leichtathletik errungen. Ist dort halt Volkssport. Aber gewisse körperlichen Voraussetzungen schaden halt nicht. Oder haben sich das die Wissenschaftler (und das sind beileibe nicht nur ein paar rassistische Amis) das alles aus den Fingern gesogen, was im obigen Text steht?

subspace
18.08.2008 14:42
Warum schwarze nicht elastischere Sehnen haben als Kaukasier: (Aus "Rasse im Begriffsverständnis der UNESCO")

"Die neuen wissenschaftlichen Befunde stützen nicht die frühere Auffassung, daß menschliche Populationen in getrennte »Rassen« wie »Afrikaner«, »Eurasier« (einschließlich »eingeborener Amerikaner«), oder irgendeine größere Anzahl von Untergruppen klassifiziert werden könnten. Im einzelnen können zwischen den menschlichen Populationen, einschließlich kleineren Gruppen, genetische Unterschiede festgestellt werden. Diese Unterschiede vergrößern sich im allgemeinen mit der geographischen Entfernung, doch die grundlegende genetische Variation zwischen Populationen ist viel weniger ausgeprägt. Das bedeutet, daß die genetische Diversität beim Menschen gleitend ist und keine größere Diskontinuität zwischen den Populationen anzeigt."

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