Oppositionsführer will Russen Shopping-Trips verbieten

17. August 2008, 10:08
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Angesichts Kaukasus-Konflikts zwischen Russland und Georgien sollen keine Visa mehr für Einkaufstouren ausgestellt werden

London - Reiche Russen sollen nach Ansicht des britischen Oppositionsführers David Cameron keine Visa für Shopping-Ausflüge nach London mehr bekommen. Angesichts des Kaukasus-Konflikts zwischen Russland und Georgien rief Cameron die Regierung dazu auf, strengere Einreise-Bestimmungen für Russen zu erlassen.

Die russische Elite schätze ihre Verbindungen nach Europa, "ihre Shopping- und Luxus-Wochenenden", schrieb der konservative Politiker in einem Gastbeitrag für die "Sunday Times". Russische Truppen könnten nicht in andere Länder einmarschieren, während russische Käufer weiter in das Londoner Kaufhaus Selfridges marschierten.

Isolation und Missachtung

"Russland will internationale Anerkennung und Respekt", schrieb Cameron weiter. "Wir müssen klar machen, dass der Weg, den es gewählt hat, zu Isolation und Missachtung führt." Cameron war am Samstag als erster britischer Spitzenpolitiker seit Beginn des Konflikts nach Tiflis gereist, um sich mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili und Ministerpräsident Lado Gurgenidse zu treffen. (APA)

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