Apple-Finanzskandal: Ex-Juristin muss Millionen zurückzahlen

16. August 2008, 13:56
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Wegen rückdatierten Aktienoptionen muss die ehemalige Konzernanwältin 2,2 Millionen US-Dollar zahlen

In der Affäre um rückdatierte Aktienoptionen schloss die US-Börsenaufsicht SEC nun mit der ehemaligen Chefjuristin einen Vergleich. Nancy Heinen muss 2,2 Millionen US-Dollar an die SEC zahlen, wie Golem berichtet.

Keine Ermittlungen gegen Jobs

Zwischen 1997 und 2002 sollen der ehemalige Finanzchef Fred Anderson und Heinen über 6400 Mitarbeiteroptionen falsch datiert haben. Die US-Börsenaufsicht hatte bereits 2006 die Ermittlungen gegen die beiden ehemaligen Apple-Mitarbeiter eingeleitet. Zwar soll auch CEO Steve Jobs von den Rückdatierungen gewusst haben, gegen ihn wurden jedoch keine Ermittlungen eingeleitet.

Arbeitsverbot

Heinen muss laut einer Meldung der SEC 1,6 Millionen Dollar für unberechtigte Spekulationsgewinne und Zinsen zahlen. Zudem wurde der ehemaligen Chefjuristin eine Strafe von 200.000 Dollar auferlegt. Darüber hinaus darf sie in den kommenden fünf Jahren nicht als Managerin in börsennotierten Unternehmen arbeiten. Anderson hatte schon 2007 rund 3,5 Millionen Dollar an illegalen Spekulationsgewinnen an die SEC zurückgezahlt. (red)

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