Mit Manöver-Trick auf Geysir-Spur

16. August 2008, 20:04
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Die Cassini-Sonde hat den Südpol des Saturn-Monds Enceladus unter die Lupe genommen - Bilder werden derzeit ausgewertet

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Im Frühjahr hatte die Cassini-Sonde auf dem Saturn-Mond Enceladus Geysir-artige Strukturen auf der Oberfläche entdeckt, die neben Wasser auch organisches Material ausspien. Wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet, könnten neue Sondenaufnahmen helfen, diese unüblichen Strukturen zu erklären.

Ein Manöver-Trick half der NASA, hoch auflösende Aufnahmen von den "Tigerstreifen" zu erhalten - der Region am Südpol des Mondes, wo die Eis- und Wasserfontänen aus Öffnungen in der Oberfläche schießen. Die Sonde war nämlich zu langsam oder zu schnell, um ihre Kamerasysteme richtig ausrichten zu können. Der Trick: Die Kamera wurde wie ein Gewehrlauf vor den Mond gerichtet, der mit 64.000 Kilometern pro Stunde vorbeizog. Die Auslöser wurden betätigt und versucht, Cassinis Bordkameras durch Drehen auf den Mond zu richten bzw. gerichtet zu lassen. Sieben Aufnahmen mit einer Auflösung von zehn bis 20 Metern gelangen den NASA-Angaben zufolge.

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